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Dieses Thema hat 65 Antworten
und wurde 5.431 mal aufgerufen
 Der Pinto-Araber
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Sminka Offline



Beiträge: 21

15.04.2011 15:42
#31 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

ich will die Trakehnerfrage nicht weiter vertiefen, da diese nicht hierher gehört. Wenn es jemand interessiert kann unter dertrakehner.de/.../02.../zucht-reinzucht.html nachgeschaut werden.

Chris

OLDIE ( Gast )
Beiträge: 0

15.04.2011 16:19
#32 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

noch besser und themeninhaltlich bezogen dies hier:

Bei der in der Trakehner Zucht vorhandenen Scheckfarbe handelt es sich um die dominant vererbte Tobiano-Scheckung. Diese vererbt sich ähnlich wie die Schimmelfarbe. Das heißt, mindestens ein Elternteil muß Schecke sein, um ein geschecktes Fohlen zu zeugen. Der Traum eines jeden Trakehner Scheckenzüchters wäre sicherlich ein reinerbiger gescheckter Trakehner Hengst mit Körung und Leistungsprüfung, der die Scheckfarbe sicher weitergeben würde. Doch um einen reinerbigen Schecken zu züchten, müssen Schecken mit Schecken angepaart werden in der Hoffnung, dass sowohl von der Vater- als auch von der Mutterseite jeweils das Schecken-Gen weitervererbt wird. Dabei entsteht jedoch das Problem, dass es nur wenige Schecklinien in der Trakehner Zucht gibt und Inzucht unerwünscht ist. Ein Ausweg könnte eventuell die Pintabian-Zucht sein. Diese Zucht von Schecken mit arabischem Pedigree wird beim Verband der Züchter des Arabischen Pferdes (VZAP) registriert. Vereinzelt gibt es hier Exemplare, die den Reinzuchtrichlinien des Trakehner Verbandes entsprechen, wie zum Beispiel Brillant AA v. Blaz ons Fancy Amir.

da gibts beim sogenannten "echten" pintabian dann das noch größere problem(inzucht)...und der zielzweck widersprüchlich.
noch längst ist da nicht alles ausgereift durchdacht...

Sminka Offline



Beiträge: 21

15.04.2011 17:24
#33 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

da fällt mir eine Definition von den drei Stufen der Lebenskunst von Johann W.Goethe ein (was ich anlässlich eines Beuteilungsseminars vor ca 20 Jahren in den Unterlagen sah und sich bei mir einprägte)

Wissen-Wollen-Tun
Es ist nicht genug zu wissen
man muß es auch anwenden
es ist nicht genug zu wollen
man mus es auch tun

Chris

OLDIE ( Gast )
Beiträge: 0

15.04.2011 18:31
#34 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

wahres wort....ich bin einer von denen, die tun, was sie sagen..

greenhorn Offline

Staatsprämie

Beiträge: 769

17.04.2011 21:09
#35 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

ich will noch mal versuchen eure Meinung dazu zu hören, deshalb habe ich auch etwas provokant auf das posting vom Painted Dragon Fohlen von Claudia geantwortet und habe eigentlich da schon mit Reaktionen gerechnet.

Jeder der sich die amerikanischen Pintabian Seiten schon mal angesehen hat , hat sicher auch viele Pferde gesehen die sehr ..naja sagen wir gut durch den Winter gekommen sind, die völlig gerade Köpfe haben und eher an einen Quarab erinnern als an einen fast reinen Araber. Wobei die Pferde die importiert wurden oft sogar zu den typvolleren gehören und deren Nachzucht meist durch geschickte Anpaarung dann noch deutlich typvoller ist.

Denkt ihr auch das es an einem ganz anderen Geschmack liegt ? Vielleicht einfach eher ein Quater ähnlicher Typ bevorzugt wird und dort der arabische Typ, wie wir Deutschen ihn sehen, vielleicht gar nicht erwünscht ist? Oder haben die Amis nur auf die Prozente geachtet und den Typ vernachlässigt ? Als unwichtig empfunden ?
Denn die amerikanischen Vollblutaraber sind ja teilweise schon sehr extrem im Typ, es wären also entsprechende Hengste /Stuten da gewesen.

Ein rein spanisch gezogener AV ist ja auch oft eher etwas "barocker" und erinnert vom Körperbau oft ein bisschen an die spanischen Rassen wie Andalusier und Co. .

OLDIE ( Gast )
Beiträge: 0

17.04.2011 23:46
#36 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

wie du es fragst, so sehe ich das .....fehler wurden dort jede menge gemacht, wie auch in der pintozucht...
farbe und pedigreeprozente...das stand offensichtlich an erster stelle....(ausnahme OX-da wurde auf Schau gezüchtet)
typ war nur beigabe...wenn nicht, auch gut......
insgesamt wurde typ drüben vernachlässigt.....warum wird auch noch jede menge typ-pferde bei uns weggekauft...
von uns wird dort wiederum das verrückteste geholt...je doller, je besser...
das sind tatsachen...
ob geschmack weiß man nicht, die kennen nur von der gebrauchsmasse her kaum das, was für uns typ ausmacht u. bedeutet.

hatte wohl bemerkt, was du antickern wolltest ....grins...

WhyNot Ponys Offline

Staatsprämie


Beiträge: 681

18.04.2011 16:21
#37 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

Denke, dass sich die amerikanische Pintabian-Szene aber etwas im Wandel befindet. Hab schon etliche gesehen (von den 2-4jährigen), die einen besseren Typ vorweisen können als ihre Mütter. Schätze aber, dass es wieder ein Wandel ins Extreme werden wird - dass die eher barocken Linien (die, welche Greenhorn mehr an die Quarabs erinnern) eine Zuchtrichtung ergeben werden und die typvollen (bis überzogenen) die andere Zuchtrichtung.
Ist immer ein wenig schwierig im Land der 1000 Möglichkeiten den goldenen Mittelweg zu finden.

----------------------------------------------------

Save earth - it´s the only planet with chocolate -
and a balanced diet means chocolate in both hands!

Pinto-for-Pleasure.at Offline

Prämienanwärter/in


Beiträge: 29

18.04.2011 18:56
#38 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

Zitat
Zitat: In der Pintozucht muss z. B. wenigstens ein Elternteil Tobiano sein, um die Scheckung zu vererben - das ist beim Pintabian nicht notwendig.

sabino oder overo somit zugelassen ?
wenn nicht notwendig (laut quelle pintabian.de)wozu denn überhaupt das ganze....es gibt und gab doch vollblut araber schecken.



diese information auf pintabian.de ist falsch. in der pintozucht muss mind 1 elternteil ein tobianoschecke sein. in der pintabian zucht ist das genauso. woher soll denn sonst die

tobiano scheckung kommen?
ja man kann seine einfarbige vollblutaraber stute beim pintabian horse registry inc (phri) zur zucht eintragen lassen, und zwar in der sektion "arabian outcross division" wo alle

vollblutaraber reinkommen als zuchtbasis, aber das macht die vollblutaraber stute nicht zu einem pintabian. pintabians sind ausdrücklich tobiano schecken mit mind 99% AV, aber immre unter

100% AV. einfarbige pferde mit mind 99% AV und unter 100% AV sind auch keinen pintabians und werden üblicherweise auch nicht als pintabians bezeichnet (ausnahmen bestätigen jedoch die regel),

diese pferde werden jedoch in der sektion "breeding stock" eingetragen da sie in anpaarung mit einem tobiano mit genügend AV auch "echte" pintabians produzieren können. und nochmals:

pintabians sind tobianos, keine overos oder sabinos.

zum thema "typ":
wie greenhorn es schon geschrieben hat, hat jedes land seine vorlieben was den pferdetyp angeht. beispiel bei den vollblutarabern, da gibt es die spanisch gezogenen, die polnischen,

russischen, amerikanischen, und das sind jeder für sich komplett unterschiedliche typen meist. diese typen ergeben sich aus den geschmäckern der züchter und käufer, nachfrage und angebot usw.
amerikaner sind eigentlich für ihre extremen typen bekannt, sehr viel dish im köpfchen, extreme beinaktionen bei showpferden, extrem grazile pferde usw.
(aber man muss unterscheiden zwischen der extremen schau-szene und der sport-szene).
züchten sollte man meiner meinung nach das, was einem selber gefällt unter einhaltung der kriterien die die zuchtverbände aufstellen und im eigeninteresse sollte danach natürlich auch eine

nachfrage bestehen.*zwinker*
es sollte sich niemand dazu bemächtigen zu sagen "dieser typ ist der einzig wahre, das ist das zuchtziel und basta" denn die züchterwelt ist sehr offen, sehr global, und die geschmäcker und

zuchtrichtlinien/zuchtziele sind von land zu land verschieden.

Zitat
wie ich schon schrieb, die untere einstiegsmöglichkeit mit 92,5% bietet die bessere und breitere einstiegsmöglichkeit,



genau das mit der einstiegsmöglichkeit mit 92,5% verstehe ich nicht.
wieso wird solch eine einstiegsmöglichkeit geschaffen, wenn sie ja schon vorhanden ist? 1. die sektion partbred araber, 2. die sektion araber und dann pintabien ab 99% (das hätte für weniger

verwirrung gesorgt)
die einzige verwirrung die da noch bestehen würde wäre dann "wieso mit E und nicht mit A" - und das konnte bis jetzt niemand so richtig beantworten.

Zitat
in usa kannst du titel u. x-zertifikate ,vom diplom + doktor bis sonstwas als zertifikat beglaubigt bekommen,hauptsache du zahlst. keine gewähr dafür, daß der inhalt auch stimmt. diese papiere haben bei uns nun mal keine gültigkeit.es ist keine gültige amtliche bescheinigung,wie sie nach deutschem recht erforderlich wäre. ebensogut könnte ich mir selbst so ein ding drucken, stempeln und unterzeichnen...dann stehe ich eben selbst für die richtigkeit grade..(muß man als züchter u. verkäufer ohnehin)
wenn ein deutscher verband oder eu-verband die prozente berechnet und mit einträgt oder dafür eine bescheinigung ausstellt oder einträgt,sieht die sache völlig anders aus. das macht legal der zsaa...



du stellst den phri als amerikanische institution hin der pferde als pintabian registriert, stempel und siegel auf ein stück wertloses papier druckt, ohne die gewährleistung dass das auch alles stimmt (das wort pintabian kann man sich ja auch erkaufen wie es in den usa an der tagesordnung zu sein scheint). kein verband gibt dir die gewährleistung dass die sachen die dort drauf stehen absolut stimmen. beispiel: das arabische pferd Nigra Zscheiplitz die als vollblutaraber eingetragen wurde und aufgrund von unstimmigkeiten und nachforschungen im nachhinein berichtigt wurde auf "araber" inklusive deren nachkommen.
beim phri kam es schon öfters vor dass züchter die ihre pferde als pintabian eintragen oder vermarkten wollten, diese jedoch wissentlich keine pintabians waren, von der phri ausgeschlossen aus dem phri wurden und in einer öffentlichen mail an alle züchter weltweit namentlich genannt wurden als warnung und hinweis dass solche "betrügereien" nicht geduldet werden.

für mich als züchter ist es mir wichtig dass meine pferde die die pintabian kriterien voll erfüllen, auch irgendwo ersichtlich als pintabiAns sind und das macht dieses zertifikat.
ich persönlich möchte diesen nachweis auch vom ursprungsland usa und nicht von der schweiz oder deutschland.

es wurde bereits mehrmals der satz geschrieben hier im forum "wozu brauchen wir die".
wozu brauchen wir diese rasse, wozu brauchen wir jene neue rasse denn sowas hab ich doch schon im stall stehen?
das hat es schon immer gegeben, und wird es auch immer geben - kommt eine neue rasse, schreien die heimischen züchter "für was brauchen wir die, für was brauchen wir das".
aber sollten nicht gerade WIR, die ausgefallene farben mögen, etwas toleranter sein? weil in vielen anderen zuchten stellt sich genauso die frage "für was brauchen wir denn die bunten?"
pintabian fans wollen einfach einen so rein wie möglich gezogenen pinto araber haben.

oldie hat zB das deutsche kleine reitpferd gegründet/etabliert/erschaffen. damals hat es sicher auch leute gegeben die gesagt haben "für was brauchen wir das denn?"
was unterscheidet das deutsche kleine reitpferd von dessen ursprung? die größe?
beim pintabian sind es halt die prozente. *g*

dass das pintabian zertifikat keinen züchterischen wert hat, ist richtig. deshalb haben unsere fohlen partbred araber papiere und man kann es dem käufer gut erklären: weil wir in österreich keinen pintabian verband haben, sie sich aber sicher sein können dass das fohlen ein pintabian ist, bekommen sie ein zertifikat aus den usa. für den pintabian liebhaber hat dieses zertifikat einen hohen ideellen wert, und bei den partbred araber papieren vom österreichischen araber zuchtverband steht der araber anteil auch dabei.


grüsse
michaela

www.pinto-for-pleasure.at
Deckhengst: NorCal Sierra SnoMan (Pintabian Braunschecke mit 99,8% AV)

OLDIE ( Gast )
Beiträge: 0

18.04.2011 22:54
#39 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

ich möchte hier die gerade verschobene diskussion nicht erneut führen.
es darf aber festgehalten sein, daß zwei verschiedene aussagen getroffen wurden,
aus denen für mich nicht ersichtlich ist,was falsch oder richtig ist.

noch ist es zudem in deutschland so, daß zuchtvorgänge kein freifahrtschein für überzogenes
übertragen von amerikanischen gedankengängen in deutsche zucht sind oder einfach möglich wären.

Zitat
genau das mit der einstiegsmöglichkeit mit 92,5% verstehe ich nicht


das ist einfach und auch bereits erklärt, pinto in welcher variation auch immer, ist keine rasse !
um ein derartiges zuchtziel als zuchtversuch anerkannt/genehmigt zu bekommen, bedarf es einer exakten zuordnung per zuchtzielbeschreibung als norm,die ab 92,5% erst glaubhaft und möglich wird, andererseits die zugangsbasis nicht zu eng eingrenzt, da sonst die in deutschland geforderte rassevielfalt nicht gebildet u. nachgewiesen werden kann.

Zitat
oldie hat zB das deutsche kleine reitpferd gegründet/etabliert/erschaffen.
damals hat es sicher auch leute gegeben die gesagt haben "für was brauchen wir das denn?"
was unterscheidet das ?deutsche kleine reitpferd? von dessen ursprung? die größe?
beim pintabian sind es halt die prozente. *g* (Kleines Deutsches Reitpferd)



unterschiede gibt es da einige neben der größe,
1, anerkannte rasse mit eigener rassebezeichnung,
2. beinhaltend sämtliche vorkommenden farben u. zeichnungen + muster,
3. betontes oberstes merkmalkriterium ist karakter+ umgänglichkeit,
4. eignung für jede art der reiterei,auch durch kinder u. jugendliche,
5. unwillige und widersetzliche werden von der zucht(insbesondere hengste) ausgeschlossen,
6, ursprungszucht der originale(gelten als ausgestorben obwohl nicht richtig) oder allgemeine deutsche nachzucht,
(ponys zur einkreuzung zugelassen)
7. beinhaltend bevorzugt zulassung von vollblutarabern und engl.vollblut + div.wie AA und ähnliche...
8. typ ist festgeschrieben im zuchtziel.
9. anerkanntes zuchtziel, name und zuchtbuch bestanden bereits vor beginn der zucht.
10. damit wurde zugleich die lücke zwischen pony und großpferd geschlossen.

greenhorn Offline

Staatsprämie

Beiträge: 769

19.04.2011 07:44
#40 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

@pinto for pleasure

dann sieh dir mal den Pintabian Hengst auf diesem Link an http://www.frostfirefarm.com/Sire.html , bist du sicher das er nur Tobiano ist ?? Ich wäre es nicht, er trägt sicher Tobiano aber ich denke auch noch andere Gene dazu. Und er ist Pintabian Champion auf irgendeiner Schau gewesen ( steht auf deren Homepage).

Nochmal meine Frage an die Pintabian Züchter anders formuliert, denkt ihr auch das sich der Typ in Deutschland /Europa ändern wird bzw. ein anderer bevorzugt wird ? Oder wird der eher Quater ähnliche Typ hier erhalten werden? Wirst du selbst z.b. auch versuchen eher typvollere Stuten anzupaaren oder den Typ des Hengstes zu erhalten ? Deine Fohlen z.b. gefallen mir wirklich gut und ich finde sie auch typvoll. Für mich heißt Typ nicht nur Dish sondern allgemein ein arabisches Flair .

OLDIE ( Gast )
Beiträge: 0

19.04.2011 11:15
#41 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

Zitat
Die Pintabian ist eine reine Rasse sowie ein unverwechselbares eins. Es ist nicht eine Kreuzung, noch ist es eine Modeerscheinung.


wenn ich sowas lese, fällt mir dazu nichts mehr ein....
es ist nicht rein,(nach unseren reinheitsbegriffen),ist keine rasse,es ist eine kreuzungsvariation innerhalb einer rasse,es ist modeerscheinung... bei einem bestand von insgesamt ca. 300 pferden aus der ausgangszucht= pinto/arabian, wobei der von susanne aufgezeigte hengst,der als gründerhengst dargestellt wird,bis auf den kopf, eher den
typ des painthorse (ursprung quarterhorse)vertritt.....für einen 99% araber viel zu massig....

und, soweit es susannes frage betrifft, ob es wirklich tobiano ist, da sehe ich auch nicht völlig durch,
denn zumindest die randzeichnung ist bei tobianos wohl ungewöhnlich...

pdml2006 Offline

Prämienanwärter/in


Beiträge: 33

19.04.2011 17:16
#42 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

Zitat von greenhorn
@pinto for pleasure

dann sieh dir mal den Pintabian Hengst auf diesem Link an http://www.frostfirefarm.com/Sire.html , bist du sicher das er nur Tobiano ist ?? Ich wäre es nicht, er trägt sicher Tobiano aber ich denke auch noch andere Gene dazu. Und er ist Pintabian Champion auf irgendeiner Schau gewesen ( steht auf deren Homepage).

Nochmal meine Frage an die Pintabian Züchter anders formuliert, denkt ihr auch das sich der Typ in Deutschland /Europa ändern wird bzw. ein anderer bevorzugt wird ? Oder wird der eher Quater ähnliche Typ hier erhalten werden? Wirst du selbst z.b. auch versuchen eher typvollere Stuten anzupaaren oder den Typ des Hengstes zu erhalten ? Deine Fohlen z.b. gefallen mir wirklich gut und ich finde sie auch typvoll. Für mich heißt Typ nicht nur Dish sondern allgemein ein arabisches Flair .



Hallo,

das kommt darauf an, welches Ziel der Züchter verfolgt! Nehmen wir mal nur die Araber in Deutschland und USA. In Deutschland sind es Showpferde, die schmal gebaut sind. Bei mancher Brust bekomme ich meine Hand nicht mal durch. Sie sind nur auf "Schönheit" gezüchtet (was immer auch im Auge des Betrachters liegt). In den USA hat man hier z.B. weitaus kompaktere aber auch sehr schöne Araber. Und es kommt eins hinzu: viele dieser Pferde werden auch geritten. Das ist z.B. ein großer Unterschied.
Vor 10 oder 20 Jahren haben die Pferde einer jeden Rasse anders ausgesehen als heute. Nehmen wir mal wieder die Araber. guckt Euch Bilder von Arabern um 1910, 1940, 1960, 1980 und heute an. Da liegen Welten dazwischen. Auch die Amis haben bei den Pintabian "experimentiert". Der gezeigte Hengst ist 16 Jahre alt. Also während der Anfänge. Und, wenn ich mir heute die Rassevertreter ansehe, so sehen sie anders aus als dieser Hengst. Und in 15 Jahren werden wir wieder feststellen, dass sie wieder ganz anders aussehen.
Ich persönlich finde die Diskussion "Pintabian" hier ein wenig traurig. Der Ursprung liegt in den USA. Punkt. hier ist die Vorgabe: 99% up.
Dies sollte man in allen anderen Ländern (Belgien, Frankreich etc. machen es auch so), als Maßstab nehmen. Schließlich werden auch Friesen, Oldenburger oder Trakener im Ausland gezüchtet, und hier wird als Grundlage der "Beschaffenheit eines Pferdes" das Ursprungsland genommen. Warum wird das hier in Deutschland anders gemacht? Und ob man die Rasse braucht? Diese Aussage wird immer getroffen, wenn etwas "NEU" ist. Brauchen wir unser Handy? Ging doch vorher auch ohne! Brauchen wir unseren DVD Player, der VHS Recorder hats doch auch getan.....
Am Tagesende, sollte man doch leben und leben lassen, jeder "Züchter" hier im Forum verfolgt sein eigenes Ziel und möchte seiner persönlichen Vorstellung eines "perfekten Pferdes" nahe kommen, oder?
Und wenn nun der ein oder andere hier ist, der sich auf diese "neumodische Rasse" eingeschossen hat, dann bitte: viel Spaß und viel Erfolg.
So, ich hoffe, ich bin keinem auf den Schlipps getreten! Ich habe die Diskussion schon ein paar Tage verfolgt, und fand es einfach nur traurig, dass man nicht einfach Leute machen läßt. Soviel Tolerenz sollte sein. Keiner sollte einen Anderen und seine Pferde oder Rasse verurteilen. Und ob wir sie brauchen, werden wir am Tagesende sehen. Angebot und Nachfrage.
In diesem Sinne, wünsche ich ALLEN einen sonnigen Abend.

Gruß
Petrah

Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.

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19.04.2011 18:09
#43 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

@greenhorn: dieser hengst trägt sicher tobiano merkmale und overo merkmale.
vorstellen kann man sich schon, dass das ausgetestet wurde.
der phri gibt darüber sicher genauere auskunft.

welcher pintabian hengst in europa sieht eher quarter ähnlich aus?
ich hab persönlich noch keinen gesehen und da will ich mir kein urteil bilden nur anhand von photos.

was wir uns wünschen würden:
1. den charakter, den auch unser 2. fohlenjahrgang von snoman bewiesen hat, wünschen wir uns auch weiterhin.
2. aufgrund seiner guten qualität des körperbaus und korrektheit wünschen wir uns in der pintozucht, dass er auch dort seinen anteil beiträgt.
3. für die pintabian zucht: da die gewichtung beim österreichischen araber zuchtverband anscheinend etwas anders liegt (3jährige hengste sollen ein stockmaß von 154cm erreichen), sprich arabisch geprägtes sportpferd, (auszüge aus der beurteilung von snoman "im eleganten partbred araber schecktyp stehender hengst mit sehr edlem arabischen kopf...im gesamteindruck ein sehr edles, arabisch wirkendes pferd.)glaube ich dass wir uns für uns auf dem richtigen weg befinden.

wie schon einmal erwähnt: züchten bedeutet fortschritt, auch wenn es nur wir kleine züchter tun.

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19.04.2011 18:19
#44 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

@pdml2006

du sprichst mir aus dem herzen. genau das beispiel mit dem vhs recorder habe ich vorhin auch meiner tochter genannt. *g*

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OLDIE ( Gast )
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19.04.2011 19:06
#45 RE: Pintabian und Pintabien Zitat · antworten

ein erneuter humpelnder vergleich....lebewesen und maschinen oder geräte als beispiel und vergleich....dolle sache,
sind nicht die hintergründe völlig andere ?

im grunde stelle ich fest, reden wir immer noch aneinander vorbei ,
woran liegt das wohl ? mangelndes verständnis ? mangel an toleranz ?
absolutes nein....

es handelt sich in grundlegenden punkten um auslegungen, die widersprüchlich sind und
im jew. land anders gehandhabt werden, soweit denn zulässig.

wir haben uns in erster linie an die rechtl. grundsätze zu halten, ohne deren einhaltung die
deutschen zuchten nicht das wären, was sie sind....
andersdenkende und handelnde, haben in der regel auf dauer, keinen erfolg.
das alles ist auch nicht dem gutdünken einzelner züchter überlassen.
züchten beinhaltet fortschritt, als teilergebnis, nicht als non plus ultra um jeden preis...
und dies nicht nur, sondern gerade bei kleinen züchtern,denn, gemessen wird an den anderen....

ganz wichtig: wenn ein pferd gut ist, ist es gut und wird entsprechend gewürdigt...auch von uns.
dabei spielt weder rasse, ursprung,kreuzung oder farbe und abzeichen , eine rolle..

Zitat
dieser hengst trägt sicher tobiano merkmale und overo merkmale


das belegt doch wohl eindeutig, daß das overo gen in der zucht verankert ist und zugelassen wurde,
ohne zweifel,ein weiterer widerspruch in der beschreibung...

anhand von fotos sind typanlagen etc. sehr wohl zu identifizieren....auch wenn es dazu gewisser längerer praktischer erfahrung bedarf...

züchterische praktische bemühungen werden ja auch nicht bezweifelt oder herabgesetzt..die gehören dazu.
es kommt auch nicht darauf an, welches ziel ein züchter verfolgt, die ziele sind allgemein vorgegeben,
nur innerhalb dieser vorgaben kann frei gezielt werden. verurteilt wird deswegen niemand, auch nicht in dieser diskussion.

für mich pers. haben auch auskünfte der phri keine bedeutung,
anders bei hier im land verbindl. und anerkannten zuchtverbänden, dazu gehört der phri nun absolut nicht.
sonst bräuchten wir hier die verbände nicht...

wie also sollte eine rasse anerkannt werden, die hier nicht beheimatet ist und keine
ausreichende basis besitzt.....ca 5 hengste in europa und kaum stuten mit über 98 % reichen dazu kaum...
"echte" pintabians in dem sinne, wären für mich evtl. noch, nachkommen von eltern,
die beide aus den usa stammen...der lediglich zum konkurrenzkampf angelegte/benutzte % satz ist es, der mich als züchter einfach stört....ansonsten können diese pferde toll sein, das erkenne ich an.
(sollte ich bei meinen Kleinen Deutschen Reitpferden evtl auch einführen?? allerdings dann mit100% (trakehner+ posener),
was das wohl für einen sturm auslösen würde....

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