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Dieses Thema hat 31 Antworten
und wurde 2.686 mal aufgerufen
 Fragen und Diskussionsbeiträge zum Thema Gesundheit beim Pferd
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Alex Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 111

09.12.2009 17:29
Chip-OP Zitat · antworten

Schon wieder eine gesundheitliche Frage.........*seufz*

Libby hat hinten links und rechts einen Chip. Liegt jetzt nicht blöd oder sonst was.

Jetzt meine Frage, würdet ihr ein 2,5 jähriges Pferd am Gelenk operieren lassen?

In der Uniklinik in München wären wir so oder so wegen dem Auge und hier wird sie höchstwahrscheinlich eh in Narkose gesetzt.

Gruß
Alex

Trabbi Offline

Staatsprämie


Beiträge: 980

10.12.2009 00:17
#2 RE: Chip-OP Zitat · antworten

Kenne einige Pferde,die wegen Chips (Gelenkmäusen)operiert wurden.
Würde sie immer entfernen,da die Gefahr des Wanderns und damit Störens immer
gegeben ist und das später zur Unbrauchbarkeit führen kann.
Es sei denn,der Tierarzt gibt dir ne Garantie,das der Chip so glatt und rund
und gut positioniert ist,das er niemals stören wird.
Und je jünger das Pferd,desto besser die Heilungschancen.
Gruß
Tanja

amaretto ( gelöscht )
Beiträge:

10.12.2009 12:56
#3 RE: Chip-OP Zitat · antworten

Klar,das ist überhaupt kein Problem.Man lässt die ja auch bei Jährlingen rausnehmen.Ist indem Sinne ja keine grosse OP-da das per Athroskopie gemacht wird.Alerdings solltest Du wenn er schon 2 Chips hat erstmal den Rest röntgen lassen um auzuschliessen ob er unter OCD leidet(liegt nahe wenn er schon 2 hat)-dann ist es vertane Müh jetzt 2 Chips entfernen zu lassen die (noch)nicht stören(oder lahmt er schon oder ist das Gelenk dick?)Ansonsten zahlst Du Dich irgendwann dumm und dusselig wenn nochmehr Chips auftreten-da würd ich dann lieber abwarten welche wie liegen und stören.

Angie Offline

Eliteanwärter/in

Beiträge: 266

20.12.2009 01:19
#4 RE: Chip-OP Zitat · antworten

Ich würde niemals ein Pferd operieren lassen, wenn es keine Beschwerden hat, also wenn es nicht unbedingt sein muß. Eine OP ist und bleibt eine OP.
Und dies hat mir wieder der Fall einer Freundin bestätigt, die buchstäblich überredet wurde, einen Chip bei einem 3jährigen entfernen zu lassen, der überhaupt nicht störte, sprich - Pferd bis dato nie lahm. Dann ging bei der OP was schief, also der Chip flutschte weg und die haben offensichtlich 2 Stunden danach gepopelt, ohne ihn wieder zu finden. Daraufhin kam noch eine Gelenksentzündung dazu, die vom behandelnden Tierarzt erstmal als harmlos und ganz normale Schmerzen abgetan wurde. Hätte meine Freundin nicht sofort reagiert und das Pferd erneut in eine andere Klinik gefahren, würde er wahrscheinlich jetzt nicht mehr leben.
Und das beängstigende an dieser Sache ist, daß der operierende Tierarzt normalerweise als Koriphäe gilt und wir alle mit ihm jahrelang sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Sowas jedoch erschüttert das Vertrauen fast unwiederbringlich, noch dazu, weil in der anderen Klinik dann gesagt wurde, daß diese OP total überflüssig war.
Das mag ja in den meisten Fällen gut gehen, aber es laufen bestimmt abertausend Pferde mit Chips, von denen kein Mensch was weiss. Und viele Chips bei jungen Pferden lösen sich sogar im Laufe der Zeit noch auf - darüber gibt es Untersuchungen.
So - jetzt hast Du 2 total konträre Meinungen und bist wahrscheinlich genauso weit wie vorher. Ich wünsche Dir, daß Du die richtige Entscheidung für Dein Pferd triffst. angie

Heart Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 110

20.12.2009 09:50
#5 RE: Chip-OP Zitat · antworten

Immer raus damit! Wenn du eh in die Klinik musst...Außerdem ist das ein gutes Alter. Da ist der vor dem Anreiten wieder fit!

amaretto ( gelöscht )
Beiträge:

20.12.2009 12:18
#6 RE: Chip-OP Zitat · antworten

Immer raus damit ist ja blödsinn...wie gesagt gerade wenn sich um OCD handelt..Das Chips sich ab und an bei jungen Pferden auch nochmal auflösen,wandern oder verkleinern ist richtig.Ne Bekannte hat den Chip etwas "verkleinert"durch die Gabe von homeophatischen Mitteln-obs wirklich daran lag?Man weiss es nicht...aber ich würde erstmal abklären wieviele Chips wirklich vorhanden sind..Entfernen lassen wenn sie stören oder "schlecht liegen".
Und zum Thema OP...es sterben sogar Pferde bei Routineeingriffen wie Kastration-sowas ist immer ein Risiko-aber wohl eher ein minimales..und leider sind (Tier)Ärzte auch nur Menschen-vor menschlichem Versagen kann man nicht sicher sein.

Alex Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 111

20.12.2009 21:18
#7 RE: Chip-OP Zitat · antworten

Also ich lass sie nochmal röntgen und mir ihre Meinung dazu sagen. Dann schau ich weiter.

Ich tendiere jetzt eher zu "Nein". Wenn sie Schmerzen hat, dann kann ich es immer noch machen lassen.

Die nächsten Tage werde ich von der Klinik hören.

Heart Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 110

21.12.2009 09:45
#8 RE: Chip-OP Zitat · antworten

@amaretto:Wenn du verkaufen willst, nageln dich die Käufer in über 90% eh auf dem Chip fest. Man kann tatsächlich auch die OCD Chips rausoperieren.

Wir handhaben es so: Röntgentüv 2jährig im Winter. Da kann dann noch etwas gemacht werden bevor die 3 jährig angeritten werden. Je nachdem wird dann angeritten verkauft oder Sommer auf die Wiese und dann im Herbst wieder angeschoben. Der TÜV hilft dir deinen Preisrahmen entsprechend zu gestalten (man weiß ja, was ist bzw. war)manchmal lohnt auch für kleines Geld zuverkaufen, wenn der TÜV nicht marktentsprechend ist. So haben Bekannte einen von uns, der einen 3er TÜV hatte, selber angeritten, der ist jetzt 10 hatte noch nie was. Die hatten also ganz viel Glück und es freut mich total!

Ein Chip, der jetzt gut liegt und VORAUSSICHTLICH keinen Schaden anrichtet kann immer rutschen. Wenn man in der Klinik ist, das Pferd eh narkotisiert wird, dann sollte man es wirklich mitmachen lassen.

Alex Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 111

21.12.2009 12:49
#9 RE: Chip-OP Zitat · antworten

@Heart

Wie war das, an jedem Tag, steht ein Dummer auf.
Das war dann wohl ich. Ich hab mich beim Kauf nicht auf den Chip verbissen. Gehandelt habe ich deswegen auch nicht.
Für mich war eig. klar, gut der stört nicht, der ist da halt einfach.

Das sieht jetzt wieder anders aus. Vorhin hab ich den Anruf von der Klinik bekommen.
Also am Auge werden sie nicht operieren. Die Chips kommen aber raus. Die TA meinte, dass die Chips so oder so irgendwann zum Vorschein kommen werden. Jetzt muss ich mich einfach darauf verlassen und nun kommen die halt raus.

Pech gehabt.

amaretto ( gelöscht )
Beiträge:

21.12.2009 13:22
#10 RE: Chip-OP Zitat · antworten

@heart:Also wenn ICH als Käufer nicht kaufe aufgrund eines Chips-dann würd ich auch nicht kaufen wenn der operiert ist-denn die Anlage ist ja da bzw.der TÜV ist dann trotzdem keine 1 mehr..wobei ich wie gesagt nie pauschal sagen würde ein Pferd mit Chip kauf ich nicht-würd da immer abwegen.
Aber klar-die meisten Käufer sind echt "Chiporientiert"und dann kann man eh nichts machen-es sei denn das Pferd läuft bereits im "Grossen Sport"dann ist den meisten wieder völlig egal wie kaputt das Pferd auf den Beinen oder im Rücken ist-denn dann lässt es sich ja trotzdem noch meist gut verkaufen.
Oder die "unwissenden"Käufer die von einem Chip=Pferd für die Wurst schonmal gehört haben aber bei einem schlimmen Hufrollenbefund nochmal ein Auge zukneifen

Alex Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 111

21.12.2009 13:42
#11 RE: Chip-OP Zitat · antworten

@amaretto

Aber der Knochen kann ja auch wirklich nur duch einen wirklich blöden Zufall abgesplittert sein.
Muss doch dann gar nicht dafür prätestiniert sein.

Kann mir jemand ein gutes Zusatzmittel nach der Chip-OP empfehlen?
Muschelextrakt habe ich gelesen, aber welches?
Gelatine?

Alex Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 111

21.12.2009 18:28
#12 RE: Chip-OP Zitat · antworten

Also ich habe mich für das Magnobuild Spezial entschieden.

Alex Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 111

22.12.2009 17:26
#13 RE: Chip-OP Zitat · antworten

Tschakka, meine Mucki ist die Beste!
OP gut überstanden und das Aufstehen auch verletzungsfrei gemeistert.

Cayenne Offline

Bundeschampion/ess


Beiträge: 156

22.12.2009 17:58
#14 RE: Chip-OP Zitat · antworten

na, das klingt doch schon mal gut!
ich wünsche gute besserung!!!

Nein, das ist KEINE Kuh!

silberschweif Offline

Staatsprämienanwärter/in

Beiträge: 459

21.02.2010 22:12
#15 RE: Chip-OP Zitat · antworten

Hallo Alex, und? wie geht es deiner nun nach 2 Mon.?
Meiner hatte leider nicht so viel Glück. Nach der 1. OP im Okt. 07. Nach OK vom TA im Febr.08 angeritten.
Was mir dann aber auffiel, dass er dann auch nicht lahm gegangen ist, sondern im Schritt NUR hinten links
kürzer übergetreten als rechts (OP hi re.Sprunggelenk) - Trab - Galopp alles i.O.

Kam mir komisch vor u.ich habe den TA gefragt. Meinte, dass er es viell.im Rücken hat.
Gut, er soll schauen hab ich gesagt, möchte ihn ja nicht unnötig mit Schmerzen reiten. Schnell kam raus, es ist nicht der Rücken....
Die Beugeprobe hat es ans Licht gebracht - stocklahm. Gleich ein Bildchen gemacht: Diagnose - noch Absplitterungen da, die wohl durch
die Arbeit gewandert wären und nun reiben an der Stelle. 2. OP Anfang Juli 08. Alles gut gelaufen u.ich ihn nach 2 Wo.wieder heim geholt.
Langsame Aufbauarbeit von 3x tägl.Schritt führen a auf je 10 Min. steigernd. Suuuuper - mach das mal mit nem Jungen Pferd.
Bin dann immer morgens schon um 6 Uhr gelaufen vor dem Büro, damit nicht so viel los war. War jedenfalls ne anstrengende Zeit. Leider
ist das gelenk immer dick geworden. also sich mit Flüssigkeit gefüllt. so alle 3 Wo.punktieren müssen!!! Aber der war sooooo lieb und anständig,
hat alles ganz brav über sich ergehen lassen. Meine Samber -Stute macht ja schon spökes - wenn sie vor der Impfung abgehorcht wird !!! Was
soll der kleine Mann da sagen? Na ja, das mit dem Punktieren ging immer so weiter, aber wenigstens konnten wir ihn dann auf Koppel stellen,
zeitlich steigernd... auch da brav u.kein wildes gehoppse oder so - Die Interwalle zum Punktieren sind länger geworden - alle 2 Mon. "nur" noch.

Aber was komisch war, das Gelenk wurde trotzdem härter - gut, wieder röntgen. Nun kam raus - das Gelenk verkalkt - hatte ja geschmiert mit diversen
Mittelchen u.auch von Chevaline das GAG`s gegeben (Muschelextr.in Pelletts ) aber alles hat nichts geholfen (ach ja, die Back on Track Gamasche ja
auch noch) und dann habe ich mich nach über einem Jahr des Versuchens u.des aufbauens entschlossen, dass er noch wenigstens, so wie er sich bewegen kann u.will OHNE Schmerzen zu haben, sein Leben
auf der Koppel geniessen soll . Mit bald 6 Jahren - am 27.5.10 !!!!


Das war mal meine Erfahrung mit einer OP am Gelenk (bzw. 2 OP`s)

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