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Dieses Thema hat 22 Antworten
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 Fragen und Diskussionsbeiträge zum Thema Gesundheit beim Pferd
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Nadja Offline

Staatsprämie

Beiträge: 963

19.06.2008 11:37
#16 RE: Hyaluronsäure-mehr Bweglichkeit-weniger Falten Zitat · antworten

Will auch wissen wo es das gibt

Bitte auch ne PN an mich.

Vielleicht kann ich dann meine Krücken auch los werden

LG
Nadja

Thomas Kranz Offline

ADMIN


Beiträge: 330

23.06.2008 07:55
#17 RE: Hyaluronsäure-mehr Bweglichkeit-weniger Falten Zitat · antworten

Zur Info:

Zitat
Hyaluronsäure
Hyaluronsäure ist im Körper weitverbreitet, in Gelenken etwa findet sie sich in allen Strukturen. Sie wird von den Synovialzellen der Basalmembran produziert und fungiert als eine semipermeable Membran, die den metabolischen Haushalt des Knorpels und der Synovialflüssigkeit reguliert. Die Synovialflüssigkeit, ein Blutserum mit geringem Protein-Gehalt, übernimmt den Transport von Metaboliten und ist damit für die Knorpelernährung und für den Knorpel-Stoffwechsel verantwortlich. Ihre durch den Hyaluronsäure-Gehalt viskoelastischen Fähigkeiten und die Eigenschaft Wasser aufzunehmen, verleihen ihr Schmiermitteleigenschaften, die einhergehen mit dem Schutz vor Gewichtsdruck und Stoß.
Hyaluronsäure ist ein fadenförmiges Polysaccharid aus N-Acetyl-ß-D-Glukosamin und ß-D-Glukuronsäure. Über den Hyaluronan-Rezeptor erfolgt eine spezifische Bindung von Hyaluronsäure an Proteine der Zelloberfläche. Das transmembranäre Protein CD44 dient als Hyaluronsäure-Bindungsstelle.
Das Natrium-Salz der Hyaluronsäure heißt Hyaluronan. Ein Molekül besteht aus 12.500 Disaccharid-Einheiten (Molgewicht 5.106). 1 g Hyaluronan bindet 3 Liter Wasser (!); ein Sättigungsgleichgewicht stellt sich ein. Im menschlichen Knie ist die Hyaluronan-Konzentration um den Faktor 10 größer.
Das in Hahnenkämmen vorkommende Hyaluronan dient als Ausgangssubstanz für die Herstellung von Hylanen. Durch Quervernetzung können größere Moleküle mit einem höheren Molekulargewicht erzeugt werden; die ursprüngliche Molekülkette des Hyaluronan wird dabei nicht verändert. Die rheologischen Eigenschaften (Viskosität, Elastizität, Löslichkeit, Pseudoplastizität) der Hylane sind größer als die des nativen Hyaluronan-Moleküls. Hyalane besitzen aber die gleiche Biokompatibilität wie das hochgereingte Hyaluronan.
Hylan Fluid (Hylan A) ist ein quervernetztes, wasserlösliches, elastoviskoses Polysacharid. Da nicht jedes Molekül mit einem anderen quervernetzt ist, behält dieses Polymer seine Wasserlöslichkeit. Durch einen weiteren Vernetzungsschritt kann aus Hylan A das wasserunlösliche Hylan B Gel entstehen. Jede Hyaluronan-Kette ist nun mit einer anderen Polysaccharid-Kette verbunden. Hylan B behält aber eine begrenzte Quellfähigkeit, die von der Dichte der Quervernetzung im Polymer und vom Salzgehalt der Lösung abhängig ist. Bei geeigneter Mischung der Hylane A und B (z.B. Synvisc®: 80% 1%-igem Hylan A, 20% 0,5%-igem Hylan B) kann die Halbwertszeit der Flüssigkeitsprothese (Synovial-Prothese) von wenigen Stunden bei nicht modifizierten Hyaluronsäure-Präparaten auf bis zu 7 Tage im Gelenk ausgedehnt werden, was sich nachhaltig auf den therapeutischen Erfolg auswirken soll (5, 6). Ein hohes Molekulargewicht von beispielsweise 6 Mio. Dalton kann eine Wirkungsdauer von mehr als 18 Monate bei dreimaliger Injektion bringen. Die rheologischen Eigenschaften entsprechen denen der gesunden Gelenkflüssigkeit (7).
Eine andere Möglichkeit ist die Gewinnung von Hyaluronsäure aus Kulturen von Streptococcus zooepidermicus mittels Fermentation und nachfolgender Reinigung (8).
Die Gelenkbewegungen (Beugen und Strecken) stellen ein metabolisches Pumpsystem dar. Bei Belastung wird die Synovialflüssigkeit in die Knorpelsubstanz gepresst. Dabei werden Nährstoffe, im Besonderen Glukose, durch die interzelluläre Matrix des Knorpels zu den Chondrozyten transportiert. Bei Entlastung des Gelenks gelangt die Synovialflüssigkeit wieder zurück in den Gelenkspalt (9).
Während des Krankheitsprozesses der Osteoarthritis verändert sich die Synovialflüssigkeit sowohl quantitativ als auch qualitativ. Die Synovialmembran ist vergrößert und produziert eine gering visköse Synovialflüssigkeit, wodurch ihre Funktion als Gleitmittel stark vermindert ist. Dies bewirkt eine Veränderung im Knorpel: Er entzündet sich und verliert seine Elastizität. Der Knorpel erodiert langsam und kann sogar komplett verschwinden; starke Knochenveränderungen sind die Folge.
Viskosupplementation ist die intraartikuläre Verabreichung von Hyaluronsäure mit dem Ziel, die rheologischen Eigenschaften der Synovialflüssigkeit wieder herzustellen. Mittelfristig wird damit auch der Schmerz reduziert sowie Beweglichkeit und biomechanische Funktionen des Gelenks verbessert (10).
Folgende pharmakodynamische Ansatzpunkte intraartikulär bzw. systemisch verabreichter Hyaluronsäure im physiologischen Konzentrations- und Dosisbereich werden diskutiert (Bröll und Kotz 2001):
Viskositätserhöhung (Viskosupplementierung) im Sinne eines physikalischen Effekts.
Entzündungshemmung: Hyaluronsäure entfaltet in vitro eine Hemmwirkung auf die Migration und Chemotaxis von PMN-Leukozyten, im Tiermodell ist nach systemischer Zufuhr ebenfalls eine lang anhaltende Entzündungshemmung beschrieben.
Regeneration der Knorpelmatrix: Diese Wirkung wird mit einer in vitro beobachteten wachstumsfördernden Wirkung von Hyaluronsäure auf Chondrozyten in Zusammenhang gebracht.
Stimulierung der endogenen Hyaluronsäure-Synthese.
Existenz von Hyaluronsäure-Rezeptoren mit vielfachen Effekten auf entzündungsmodulierende Zellen und Chondrozyten.
Hyaluronsäure-Präparate zur Osteoarthrose-Therapie existieren derzeit in unterschiedlicher Zusammensetzung, der Hauptunterschied liegt im Molekulargewicht.
Die praktische Verwendung von Hyaluronsäure-Präparaten lässt sich aufgrund klinischer Studien derzeit wie folgt zusammenfassen (Bröll und Kotz 2001):
Die intraartikuläre Gabe von Hyaluronsäure führt, gemessen an der Schmerzskala und der funktionellen Verbesserung des Gelenkes, bei allen Patienten zu einer signifikanten Besserung im Vergleich zu Placebo und erreichte vergleichbare Werte wie bei nichtsteroidalen Antirheumatika. Die Indikation Osteoporose wird daher international unterstützt (EULAR2).
Der Nachweis einer knorpelprotektiven Wirkung steht allerdings bis dato aus.
Bei bis zu 20% der mit Hyaluronsäure behandelten Patienten treten, abhängig vom verwendeten Produkt vorübergehende lokale Nebenwirkungen wie Schmerzen, Schwellung und Rötung auf.
Systemische Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt.
Der Wirkungseintritt ist langsamer als nach Kortison-Injektionen, ab der dritten bis vierten Woche diesen in ihrer Wirkung allerdings überlegen.
Die Anwendung richtet sich nach dem klinischen Bild, zugelassen sind fünf Anwendungen, in der Regel sind jedoch drei bis vier Einzelgaben ausreichend.
In Bezug auf BSE sind alle in Verwendung stehenden Präparate unbedenklich.

Auszüge aus der Arbeit von Mag. pharm. Dr. Thomas Riedl




Grundsätzlich ist Hyaloronsäure nicht magensäureresistent. Es gibt zwar mittlerweile eine resistent Art, die ist aber sehr teuer. Da Amerika eine sehr offenes Arzneimittelrecht hat und die vielen hundert schwerwiegenden Fälle von Nebenwirkungen bei Rheumamedikamenten in den USA würde mich etwas vorsichtig machen. Ich denke man muss nicht unbedingt so weit ausschweifen. Es gibt auch hier sehr gute Präparate und Kombinationspräparate aus Gluskosamin, Chondroitin, MSM, Mangan, Vit.C sind hier zweifelsohne sehr gut.

Gruß Thomas

schaut doch mal vorbei:
http://www.natural-horse-care.com

caboroig Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce

Beiträge: 1.148

23.06.2008 20:20
#18 RE: Hyaluronsäure-mehr Bweglichkeit-weniger Falten Zitat · antworten

Thomas, aber: ich hatte zwischenzeitlich auch mit meinem Arzt gesprochen und der hat mir sowieso davon abgeraten, Hyaluronsäure zu schlucken. Wenn überhaupt, würde man das als Injektion bekommen. Aber da ich eine „aktivierte Arthrose“ und dazu noch Dystrophie habe, müsste sowieso erst die Entzündung wirksam behandelt werden, da sonst die in das Gelenk gespritzte Hyaluronsäure durch die Entzündungsstoffe im Gelenk wieder abgebaut wird und nicht wirkt. Außerdem hat mein Arzt mir wenig Hoffnung gemacht, daß es bei mir wirkt, da Hyaluronsäure meist nur bei einer beginnenden Arthrose noch erfolgreich eingesetzt werden kann.

Hm...war also eh nichts für mich.

Machtnix Offline

Showsieger/in

Beiträge: 50

23.06.2008 22:40
#19 RE: Hyaluronsäure-mehr Bweglichkeit-weniger Falten Zitat · antworten

Hyaluronsäure gilt oft als Wundermittel. Aber wie gesagt, muss sie gespritzt werden um auch direkt an den Wirkort zu gelangen. Dafür ist dann eben eine Injektion direkt am Wirkort nötig.
Inwieweit die Hyaluronsäure dann eine Verbesserung bringt, ist nicht bei allen Erkrankungen sicher, denn die Injektionsnadel selber führt ja schon eine Verletzung herbei. Z.B. bei Sehnenschäden wird zwar gern Hyaluronsäure eingespritzt, jedoch ist die Verletzung durch die Injektionsnadel meist so groß, dass der Nutzen einer solchen Behandlung stark umstritten ist.
Wenn Hyaluronsäure in ein Gelenk gespitzt wird um die Beweglichkeit wieder herzustellen, wirkt sie sowieso höchstens 1 Jahr. Die Injektionen können auch nicht beliebig oft wiederholt werden.

In deinem Fall würde ich auch zu Chondroitin mit Glucosaminen kurweise im Wechsel mit Ingwer und Teufelskralle raten.

_________________________________________
Hund oder Mann, die Frage ist doch nur, lasse ich mir den Teppich versauen oder das ganze Leben.

jeanne Offline

Moderatorin

Beiträge: 1.365

23.06.2008 23:43
#20 RE: Hyaluronsäure-mehr Bweglichkeit-weniger Falten Zitat · antworten
und ich habe mir sagen lassen, die Injektion brennt wie Teufel

caboroig Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce

Beiträge: 1.148

24.06.2008 08:46
#21 RE: Hyaluronsäure-mehr Bweglichkeit-weniger Falten Zitat · antworten

Hallo Katrin,

habe von A wie Akupunktur über Chondroitin und Glukosamin, Ingwer, Magnetfeldtherapie,
Teufelskralle, Schwarzkümmelöl (sowohl innerlich als auch äußerlich eingerieben) bis
W wie Wobenzyme - alles schon ausprobiert.
Aber irgendwann gibt 's bestimmt auch den Tipp, der mir hilft (man soll ja die Hoffnung
nicht aufgeben!).
Katy schreibt ja, daß ihr die Hyaluronsäure z.B. geholfen hat...bei jedem wirkt es eben
anders.
LG
Jutta

jeanne Offline

Moderatorin

Beiträge: 1.365

24.06.2008 15:07
#22 RE: Hyaluronsäure-mehr Bweglichkeit-weniger Falten Zitat · antworten

Hallo Jutta,

Arthrose ist ja leider eine degenerative nicht entzündliche Gelenkknorpelerkrankung. Der Gelenkknorpel wird ja abgebaut und die Gelenke verformen sich.
Ich habe bei meinen Patienten gute Erfahrungen mit Zeel Tab. von Heel gemacht ...hast du das schon mal versucht?? soll lindern.

Das ist ja echt wenn nichts hilft.

LG.

caboroig Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce

Beiträge: 1.148

24.06.2008 16:53
#23 RE: Hyaluronsäure-mehr Bweglichkeit-weniger Falten Zitat · antworten
Hallo Sylvia,
DANKE auch für diesen Tipp; kenne ich und habe ich auch schon ausprobiert und auch TRAUMEEL von der gleichen Firma...
Die Arthrose macht auch nicht die schlimmsten Probleme, eher der Sudeck in der Hand und dieses "als wenn die Hand
von innen wegbrennt" und das nun schon seit einem Jahr - macht sooooo mürbe, ebenso daß man keine Kraft in der Hand
mehr hat...aber genug des Jammerns: es gibt Leute, denen gehts noch viel schlimmer als mir...

LG
Jutta
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