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Dieses Thema hat 25 Antworten
und wurde 1.662 mal aufgerufen
 Rund um Zucht und Aufzucht
Seiten 1 | 2
mibima Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 144

25.07.2007 18:38
FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Würde gern mal eure Meinung zu FS,TG und Natursprung hören!

Was seht Ihr als Vor- bzw. Nachteil?

bunte Hubsi Offline

Moderatorin


Beiträge: 1.633

25.07.2007 19:08
#2 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Also ich persönlich bevorzuge für meine Stuten Frischsperma,
oder wenn's nicht anders geht die gefrorene Variante.
Vorteile sehe ich darin:
Die Stute kann zu Hause im gewohnten Umfeld bleiben.
Verletzungen für Hengst und Stute sind ausgeschlossen.
Und auch Keime haben wesentlich schlechtere Chancen.
Außerdem ist FS immer verfügbar (zumindest bei den Stationen, die ich kenne)

Allerdings habe ich zu Hause einen Wallach, der mir, was die romantische Seite angeht,
die Stuten gut betreut. Wer das nicht hat, tut sich diesbezüglich wahrscheinlich schwer.
Zudem habe ich einen eigenen Untersuchungsstand (wofür der TA sehr dankbar ist)
bunte Hubsi

amaretto2 ( Gast )
Beiträge:

25.07.2007 19:36
#3 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Auch beim Natursprung gibt es ja zwei Varianten-die gefesselte Stute bei der es eh nicht sehr romantisch zugeht...sowie die im freien "Akt"-die aber ja nicht mehr häufig gemacht wird da einfach zu "gefährlich"..ganz schön gemein...aber was es heute nicht alles gibt-sogar Embryotransfer wo ein teures Sportpferd von einer Kaltblutstute(ohne hier die Kaltblüter zu diskrimminieren-soll sich ja niemand auf den Schlips getreten fühlen..)ausgetragen wird..

forsthof-antaris Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.351

25.07.2007 19:56
#4 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Natürlich ist die Animation eine ganz wichtige Sache, damit die Stute auch zur Rosse und zur Trächtigkeit animiert wird und wie Petra das schreibt: Ein zärtlicher Wallach am Hof ist Gold wert.

Die Schattenseiten des FS sind natürlich die Teilung des Ejakulates und die Aufbereitung, denn natürlich sieht es die Natur vor, dass der Hengst seinen Samen von einem Decksprung komplett in eine Stute gibt und nicht auf 10 Stuten aufteilt und das Seminalsekret durch Verdünner ersetzt wird und so mancher Hengsthalter schickt einzelne Röhrchen mit Verdünner, in dem dann so wenig Samenfäden schwimmen, dass es an ein Wunder grenzt, wenn die Stute noch tragend wird.

TG ist nicht ganz einfach zu versamen, denn es hält sich nach dem Auftauen nicht ganz so lange in der Stute befruchtungsfähig und es sollte möglichst nah an den Eisprung versamt werden, denn nach der Ovulation hat der TA noch ungefähr 6-8 Stunden Zeit, den Samen in die Gebärmutter zu bringen, damit es im Eileiter zur Befruchtung kommen kann. Danach ist das Ei nicht mehr befruchtungsfähig. Das Problem ist, dass man als Züchter nicht die Möglichkeit hat, wie beim FS den Samen nachzuordern, um auch 2 oder 3 x in einer Rosse zu besamen, sondern einem 3 Portionen zur Verfügung stehen, die reichen müssen. Wenn die verschossen sind, wird meist die Decktaxe erneut fällig, wenn die Stute noch Samen braucht. Also ist es sinnvoll, die Stute in eine Klinik zu stellen, wo sie alle sechs Stunden untersucht wird - das ist natürlich nicht ganz billig und auch die Befruchtungsquote von TG ist nicht so hoch wie beim FS.

Natursprung ist sicher in Punkto Stimmulation der Stute die optimalste Lösung, aber die Verletzungsgefahr für Hengst und Stute sind nicht unerheblich und mit Fohlen bei Fuß ist die Fahrt zum Hengst und die Bedeckung auch ein großer Aufwand. Dazu kommt eine höhere Keimbelastung und die Umstellung der Stute, wenn sie im Gestüt steht ohne gewohntes Futter, teilweise ohne Auslauf und auch ohne ihre Pferdefreunde ... da vergeht manchem Pferdemädchen die Rosse.

Wir versuchen - wo möglich einen Mittelweg zu finden und versamen an die Stuten, die bei uns stehen, oder in der Nähe zu Hause sind den Samen so, wie er vom hengst kommt und für Animation ist auch gesorgt, denn die "Herren" stimmen ein wahrhaft betörendes Konzert an, wenn die Dame an den Boxen entlangflaniert.

Was am Besten ist, mag ich nicht beurteilen, aber ich habe bei meinen eigenen Stuten immer gute Trächtigkeitsquoten und somit nehme ich an, dass die Besamung mit nativem Ejakulat meinen Stuten nicht unsympathisch ist - zumal es vorne Möhren gibt und sie auf der Wiese von meiner zarten Hand besamt werden

LG
Sabine

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Geh Wege, die noch niemand ging, damit Du Spuren hinterläßt und nicht nur Staub
Antoine De Saint-Exupéry

mibima Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 144

26.07.2007 12:34
#5 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Wir haben schon seit Jahren keine Stute mehr im Natursprung. Das liegt aber wohl eher daran, das die meisten interessanten Hengste in der Besamung stehen. Letztes Jahr haben wir das erste mal mit TG besamt und ich muß sagen, eine super Sache. Am Anfang der Saison besorgt man sich den Samen und hat ihn dann parat, wenn man ihn braucht. Das lästige spontane losfahren (wenn man eh keine Zeit hat) entfällt. Nachteil ist allerdings, die Stute wird (zumindestens in der Endphase der Rosse) 3 x täglich untersucht, um dann wirklich auf den "Punkt" zu besamen.

Zur TG-Besamung sind wir allerdings auch nur gekommen, da die Hengste die ich mir ausgesucht hatte nicht, mehr auf Station standen (Verkauf). Mein Deutsches Reitpony ist letztes Jahr mit der ersten Besamung tragend geworden (war allerdings auch güst) und meine Hannoveraner-Stute sogar in der Fohlenrosse.

***Ich würde ja gern ein Foto von meinem "Gefrier-Fohlen" einstellen....aber irgendwie bin ich nicht in der Lage dazu.***

Sicherlich ist TG nicht das Mass aller Dinge, aber ich denke, es wird in den nächsten Jahren immer mehr gemacht werden.

Sportschecke Offline

Forum-Verdienstkreuz Platin mit Brillianten

Beiträge: 2.296

26.07.2007 14:37
#6 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Die Frage Natursprung oder Besamung stellt sich auch bei meinen Stuten. Ich habe hier einen wahrhaft "stimulierenden" jungen Wallach (ganz der Papa Samenco K), der meine Stuten regelmäßig auf Hochtouren bringt und mir deutlichst anzeigt, wann es Zeit ist.
Ich habe alle Damen bislang nur im Natursprung decken lassen, da der ausgewählte Vater nicht sehr weit weg steht. Um den ganzen Streß zu minimieren würde ich allerdings auch zur Besamung tendieren.
Leider habe ich da regional das Problem, daß meine Tierärzte in der Nähe entweder keine Ultraschallgeräte haben oder aus Zeit- und Kapazitätsgründen nicht besamen. Ich müßte meine Stuten insofern auch zur Besamung mindestens 1 h (einfache Entfernung) durch die Gegend fahren und zeitweise fremd unterstellen - es ist ein Jammer! Dabei würde diese Variante die Vaterauswahl deutlich verbessern. Da beneide ich doch die glücklichen Hengsthalter, die ihre Zuchtstuten direkt vorort vom eigenen Hengst decken lassen können.

LG Sportschecke
www.sportschecken.de

die_nina Offline



Beiträge: 22

26.07.2007 15:01
#7 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Auch wenn ich mich unbeliebt mache,aber vielleicht belehrt ihr mich ja eines besseren^^
Es ist klar,was gefährlicher ist aber es kann auch so kommen ,dass in vielen jahren,die pferde sich nicht mehr von alleine fortpflangen können?!?,also es im prinzip verlernen,weil es ja nie "benötigt" wurde,durch unser künstliches einmischen.auch wenn das unwahrschinlich ist,es ist ein punkt der eintreten könnte.

amaretto ( gelöscht )
Beiträge:

26.07.2007 15:20
#8 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

@die_nina: Sowas verlernt man nicht...das ist der natürliche Trieb-das machen Hengste ja auch von ganz allein wenn sie noch jung sind-auch wenn sie ES noch nie gemacht haben..ich glaub da braucht man sich keine Sorgen machen..

mibima Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 144

26.07.2007 15:22
#9 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Zitat von die_nina
Auch wenn ich mich unbeliebt mache,aber vielleicht belehrt ihr mich ja eines besseren^^
Es ist klar,was gefährlicher ist aber es kann auch so kommen ,dass in vielen jahren,die pferde sich nicht mehr von alleine fortpflangen können?!?,also es im prinzip verlernen,weil es ja nie "benötigt" wurde,durch unser künstliches einmischen.auch wenn das unwahrschinlich ist,es ist ein punkt der eintreten könnte.


Wenn ich an ziemlich vieles glaube....ABER DARAN NICHT!

forsthof-antaris Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.351

26.07.2007 16:35
#10 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Mit einem guten TA oder einer in der Nähe liegenden Pferdeklinik ist TG wirklich meist kein Problem, aber ich sehe, was schon FS für Anforderungen an den Züchter und die TÄ stellt - fragt mal Shigi, deren TA es nicht schaffte, dass die Stute besamt werden konnte, weil der Aufwand zu groß war und dass der Züchter die hohen Kosten scheut, das verstehe ich auch und wir dürfen bei dem Züchter, der sich mal ein Fohlen aus seiner Stute züchten möchte nicht davon ausgehen, dass er merkt, ob sein TA fähig ist oder nicht ... allein die Tatsache, dass man uns die Stuten meist dann hinstellt, wenn die Stute bereits eine Nachfüllung auf dem Eierstock hat, weil der Haustierarzt die Reifung des Follikels falsch einschätzte, würde mich davor bewahren den armen Leuten TG zu schicken, denn das ginge schief. Ich hatte TG gelagert und die Pailletten wurden teilweise vom Besamungs-TA aus dem Stickstoff genommen und ins Kühlfach des Frosters gelegt ... zur Gesellschaft der TK-Pizza. Oder Röhrchen mit Frischsamen, die stundenlang in der Hosentasche des TA spazierengefahren wurden und das im heissen Auto und im Hochsommer und dann kam der Vorwurf, dass der Samen ja tot war ...

Ich will die TA-Gilde nicht an den Pranger stellen, aber nach 10 Jahren Decksaison verwundert mich nichts mehr und der erfahrene Züchter kann mit TG sicher umgehen, bzw. hat einen TA der weiss, dass TG in Stickstoff bei minus 198 Grad gelagert werden muss und wie man damit umgeht, aber ohne die entsprechende Erfahrung und den TA, der sich auskennt, würde ich kein TG-Samen empfehlen zu verwenden.

Und ganz abwegig ist der Einwand nicht, dass ein Hengst verlernt, sich natürlich forzupflanzen. Der Trieb und der Effekt des Torbogenreflexes, der dem Hengst zeigt, wo er draufspringen muss, der bleibt erhalten, aber ein hengst, der immer das Phantom deckte und nie eine Stute im Natursprung befruchtete, der wird die Signale vielleicht ignorieren, die ihm signalisieren, dass die Stute nicht soweit ist und er wird - in der Erwartung, dass wenn er sich gerichtet hat, er auch zum Sprung kommt, denn das Phantom haut nicht und lässt den Hengst immer zum Decken kommen jedenfalls wird er erst mal die Jacke voll bekommen und vielleicht auch verletzt werden, denn auch ein Hengst muss die Benimmregeln gegenüber der Stute erst mal lernen. Ein junger Knabe wird vorsichtig sein und nicht sofort aufspringen, aber ein alter KB-Hengst, der gewohnt ist, gleich zum Zug zu kommen, der wird im Natursprung auf der Weide Probleme haben.

LG
Sabine

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Antoine De Saint-Exupéry

Shigi Offline

Bundeschampion/ess


Beiträge: 104

26.07.2007 17:58
#11 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Also ich habe ja wirklich keine Erfahrungen mit züchten, aber ich denke schon dass FS eine gute Möglichkeit ist seine Stute besamen zu lasse. Aber NUR dann wenn man wirklich einen Tierarzt hat der Zeit und vorallem Erfahrung hat.

Ich will meine TÄ nicht schlecht machen, aber wenn sie sich mehr bemüht hätte würde ich sicher nächstes Jahr einen kleinen Irco oder eine kleine Aliyah haben...

Habe ca. 350 euro für nichts an TÄ kosten ausgegeben und mich dann entschieden es sein zu lassen, weil ich dann ganz schnell auf die 1000 zugehen würde mit Decktaxe wenn es so weiter gegangen wäre.

Anspritzen und dann nicht kommen usw. Alles Sachen die nur wirklich unnötig ins Geld gehen

mibima Offline

Bundeschampion/ess

Beiträge: 144

26.07.2007 18:36
#12 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Das der TA schon ein bischen Erfahrung haben sollte mit TG ist richtig....und vor allem auch den Elan (die Lust...oder wie soll man das sagen???) die Stute x-mal zu untersuchen, um wirklich auf den Punkt besamen zu können. Einfach mal raufschiessen nach dem Motto "Versuch macht klug", hat mit TG wirklich keinen Sinn.

Das Züchter die Kosten einer TG-Besamung scheuen kann ich verstehen. Jeder der sein Fohlen/Pferd vermarkten will muß alle Kosten rechnen und die fangen bekanntlich auch schon bei den TA-Kosten an, bevor die Stute überhaupt besamt ist. Ich habe meinen TA glücklicherweise in der Familie, mit der Praxis bei uns auf dem Hof, somit ist das für mich sicherlich einfacher.

@Sabine: Das mit dem Samen so einiges passieren kann, kann ich nur bestätigen. Vor kurzem hat eine Bekante ihren Opa losgeschickt um FS zu holen. Da ihr Kühlschrank bei sommerlichen Temperaturen (die haben wir ja tatsächlich ein paar Tage gehabt) mit Bier gefüllt war, hat ihr Opa den Samen kurzerhand ins Eisfach gepackt (mit Container). Als die Stute besamt werden sollte, gab´s nur noch "Eis-am-Stiel".

forsthof-antaris Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.351

26.07.2007 20:41
#13 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Wenn es nicht ein teurer Spass für die Züchter gewesen wäre, dann wäre es vielleicht ein echter Schenkelklopfer, dem ich auch noch ein paar Schwänke meines Hengsthalterdaseins hinzufügen könnte ... wie gesagt, wenn es nicht so kostspielig und ärgerlich für alle Beteiligten wäre ...

Aber vielleicht sollte man dfas auch besser mit Humor betrachten, bevor man sich ein Magengeschwür ärgert

LG
Sabine

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Antoine De Saint-Exupéry

bunte Hubsi Offline

Moderatorin


Beiträge: 1.633

27.07.2007 09:11
#14 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten
Also ein TA der die Sute anspritzt und dann nicht zum Besamen kommt?
und auch die anderen Geschichten, das kann ich mir gar nicht vorstellen.
Werde heute glaube ich mal wieder ein Dankesgebet sprechen müssen.......
Ich habe zwei TA's in der Nähe, mit Ultraschall und allem pi pa po,
dazu noch mit Erfahrung und laufenden Fortbildungen in Pferdesachen,
und stellt Euch vor, die sind sich nicht mal neidig, sondern arbeiten
auch noch gelegentlich zusammen.
Das ist aber noch nicht alles,
in 10km Entfernung hab ich ne Besamungsstation mit eigenen Hengsten,
oder jedem Samen von der ganzen Welt, den sie besorgen.
Also auch aus Amerika, oder so.
Wenn man die Autonummern sieht, von den Hängern, die da stehen,
trifft mich oft der Schlag, die kommen aus ganz Deutschland,
aber natürlich auch aus Öziland, ist ja gleich umme Ecke.

Uns trotzdem krieg ich die Lisch nicht tragend,
seit 4!!!!!! Jahren
im Moment läuft der letzte verzweifelte Versuch mit ner Scheidenspirale.
Mein TA kriegt schon Depressionen, denn sie ist wirklich die letzte,
die er in diesem Jahr nicht tragend kriegte.
Sonst hätte er die 100% Marke erreicht

Aber ansonsten muß ich schon sagen, daß ich hier wohl im absolute TA Luxusgebiet lebe....
Kommt halt her, hier gibt's ne Menge Höfe zu kaufen
und wir züchten in Oberschwaben die besten Schecken der Welt
bunte Hubsi
Nadja Offline

Staatsprämie

Beiträge: 963

27.07.2007 09:40
#15 RE: FS....TG oder doch lieber Natursprung??? Zitat · Antworten

Also ich denke es kommt auch immer darauf an wie die Umstände sind. Ich habe natürlich das Glück in der in Deutschland wohl noch einzigen geburtshilflichen Tierklinik (Tierartenunabhängig) zu arbeiten und nen haufen Spezialisten rumlaufen. Hat mir bei meiner einen Stute aber auch nicht geholfen, da sie sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat, lies sie sich in der Klinik nicht besamen, kam keiner ran, schlug nur aus. Mussten damals kurzfristig Hengst wechseln und hatten sie im Natursprung decken lassen, ging gut (da hatte allerdings auch mein alter Wallach, der sich immer noch für nen Hengst hält, gute Vorarbeit geleistet). Das nächste mal haben wir sie daheim besamen lassen (haben auch eine fahrende Ambulanz und dabei z. ZT. einen echt guten Pferdetierarzt), da war sie nach dem 2. mal tragend. Leider zeigen sich meine Stuten immer so - hopp ich bin sooo rossig - und dann ganz schnell Samen besorgen, obwohl mein Wallach sie schon anmacht und man dadurch gut merkt, wenn die Rosse kommt.

Diese Jahr lief es noch besser, außer dass mit dem hopp ich bin soweit, gell Sabine, was etwas stresst, aber wir stellen die Stute mit ihrem Fohlen auf den Anhänger und dort läßt sie sich wie ein Lämmchen untersuchen und besamen.

Über TG hatten wir auch nachgedacht, aber da weiß ich nicht, ob die Stutet bei 3 - 4 mal am Tag nachsehen noch mitmachen würde. Wenn der TA gut ist und den richtigen Zeitpunkt erwischt ist das kein Problem. Aber der TA muss eben ausreichend Erfahrung haben.

Bin mal gespannt wie es nächstes jahr geht. Mein TA hat super Angebote von Kiel bis Dubai und wird wohl leider weiter weg gehen.

LG Nadja

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