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Dieses Thema hat 27 Antworten
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 Anekdoten & Geschichten rund ums Pferd
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Tara Jambon Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.026

09.10.2012 21:53
#16 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Danke, sagt mal, hat jemand von euch Erfahrung mit einem - doch recht schlimmen Reitunfall?

Insbesondere würde mich interessieren, ob ihr hinterher Angst hattet wieder aufs Pferd zu steigen und wenn ja, wie habt ihr das überwunden.

Ich weiss nicht, ob ich schiss habe. Im Moment kann ich das noch gar nicht abschätzen.

Stef Offline

Staatsprämie

Beiträge: 622

10.10.2012 09:54
#17 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Zitat von Tara Jambon im Beitrag #8

...Kennst Du ihn?


nur flüchtig...meine ehemalige Reitlehrerin ist mit ihm befreundet.

Pax Offline

Staatsprämie


Beiträge: 817

10.10.2012 10:02
#18 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Also ich bin im April im Gelände schlimm gestürzt. Angst Pax zu reiten hatte ich danach zwar nicht aber Springen ging nicht mehr (obwohl ich garnicht beim Springen gestürzt bin). Ich hatte vollkommen das vertrauen verloren, mittlerweile klappt es wieder gut. Gelände ging gleich wieder, aber beim steil bergab gehen hab ich immernoch ein mulmiges Gefühl und halte ihn zu fest. Er hat sich damals oben am steilen Berg erschreckt und ist im vollen Galopp runtergerast, dabei haben wir uns fast überschlagen und ich bin in abgesägte Bäume geknallt.
Hab mir auch viele Gedanken gemacht ob ich mich wieder aufs Pferd traue, das war dann aber erstaunlicherweise kein Problem.

Erhol dich erstmal und dann versuchs einfach wieder, mach dich nicht im Vorfeld verrückt. Du wirst es eh erst wissen wenn du wieder aufgestiegen bist. Und selbst wenn du Angst hast, dann mach ganz langsam, lass dich nicht unter Druck setzen und mit der Zeit wird das wieder.

Tara Jambon Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.026

10.10.2012 10:43
#19 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Naja, ich bin beim Springen z.B. sowohl von Tara als auch von Ferdi geflogen (von Tara mehr als einmal) Deshalb hab ich auch echt schiss beim Springen. Das aber hatte keine Auswirkungen auf das "normale reiten". Nur jetzt war es halt so, dass es eigentlich keinen echten "Auslöser" gab und ich beim Reiten ja eigentlich permanent der Situation ausgesetzt bin, in der es passiert ist...
(hoffe ich konnte es richtig erklären)..
Aber Du hasst ja recht, die nächsten 6 bis 8 Wochen kann ich ja eh nix machen. Abeer da liegt vielleicht auch das Problem. Ich konnte nicht gleich wieder drauf....so hab ich sehr sehr viel Zeit mir Gedanken zu machen und mich möglicherweise auch "reinzusteigern".
Diese Situation hatte ich so noch nie. Und so nen schlimmen Sturz hatte ich auch noch nie. Hatte schonmal ne Rippe angebrochen, aber das war beim Springen. Und danach bin ich mind. 2 Jahre noch nichtmal über ein Cavaletti...

credibility Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.147

10.10.2012 10:44
#20 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Also meine schlimmste Sturzerfahrung war ein Sturz mit Pferd und daraus resultierend ein Schlüsselbeinbruch.
Ich hatte keine Angst. Es war ein blöder Unfall, weder ich noch mein Pferd hatten schuld.

bei einem Sturz von einer jungen Stute, die ich beim probereiten ausprobieren wollte, habe ich mir eine verletzung im Knie zugezogen. Danach war ich bei fremden Pferden erstmal skeptisch, ich denke es liegt daran das ich ca 10 sekunden auf dem pferd gesessen hatte, bevor es mit allen vieren in die luft ist. ich konnte mich noch eine weile halten aber an der langen seite gab sie dann gas und pfefferte mich gegen die bande.
Ich war etwas benommen und hatte knieschmerzen, aber auch nichts so dramatisches im ersten moment. ich wäre gern nochmal aufgestiegen um das zu korrigieren, aber die besorgten verkäufer hatten das pferd sofort abgesattelt und weg gebracht.

Aber vom Boden aus bin ich ängstlicher. Bin schon getreten worden und hab unter einer stute gelegen - alles soweit glimpflich ausgegangen, aber da hab ich schneller mal schrecksekunden.

° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° *

www.riali-t.de

bunte Hubsi Offline

Moderatorin


Beiträge: 1.633

10.10.2012 11:57
#21 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Liebe Catja, das ist wohl ein echt krasses Trauma. Ich kann Dir nur den Tipp geben,
immer wieder in Dich reinzuhorchen, wie es Dir wirklich geht. Manchmal ist es nicht so, daß sich die Angst nacher beim Reiten zeigt, sondern vielleicht in einem ganz angderen Lebensbereich. Und wenn dem so ist, dann sollte man sich auch nicht genieren, mal zum Psychologen zu gehen. Kann, muß nicht.....
Ansonsten wünsche ich Dir auch gute Besserung für die körperlichen und alle anderen Blessuren
Herzliche Grüße, Petra

Tara Jambon Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.026

10.10.2012 13:46
#22 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Ich hoffe mal nicht, dass das so schlimm wird. Bin leider ein eher ungeduldiger Mensch uns somit hätte ich gerne sofort die Lösung und die Antwort auf alles...

Aber im Moment bleibt ja nix übrig als zu warten...bin froh, wenn ich mich wicer einigermaßen bewegen und wieder wie gewohnt rumwuseln kann.

Stef Offline

Staatsprämie

Beiträge: 622

10.10.2012 13:52
#23 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Mein schlimmster Unfall mit Pferd endete in einem Schädelbasisbruch. Da es aber nicht die Schuld meines Pferdes war, sondern ich nicht aufgepasst habe, konnte ich es in die Kategorie "dumm gelaufen" einordnen und bin dann nach 6 Wochen wieder wie gewohnt in den Sattel gestiegen. Seitdem aber nur noch mit Helm.
Große Probleme hatte ich hingegen nach der Geburt meines zweiten Kindes. Irgendwie hat sich da ein psychischer Schalter umgelegt und ich bin furchtbar unsicher und ängstlich geworden. Damit hätte ich nie gerechnet. Und das auch noch bei einem jungen Pferd, das in Beritt gehen sollte. Ich hatte auch überlegt meine Stute zu verkaufen, aber nun bin ich froh dass ich es nicht gemacht habe. Ich hatte mir also eine Bereiterin gesucht, die eben auch viel Kinder, Ältere und Gehandicapte unterrichtet. Und dann haben wir in ganz kleinen Schritten angefangen. Ich bin erst ihr sicherstes Schulpferd geritten, habe ihr beim Beritt mit meinem Pferd zugeschaut und bin auch mit auf dem Schulpferd ins Gelände gegangen, wenn sie mit meiner STute ausgeritten ist. Nach 2 Monaten bin ich dann selbst immer mal kurz auf mein Pferd geklettert, nachdem die Bereiterin es geritten hat. Und das haben wir dann gesteigert bis ich nach kurzer Zeit selbst mit meinem Pferd in den Reitstunden mitgeritten bin. Ich habe immer nur soviel gemacht, wie ich mir selbst zugetraut habe. Getreu dem Motto: kommt Zeit kommt Rat. Im gleichen Jahr bin ich dann noch den Wanderritt, die Reiterrallye und einen Auftritt auf dem Hoffest mitgeritten. Das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Aber ich habe immer kleine Brötchen gebacken und habe mich auch durch nix stressen lassen. Inzwischen klappt schon recht viel, wir haben aber auch noch einige Baustellen. Die größte ist, dass ich mich noch nicht traue alleine mit ihr auszureiten. Wenn jemand mitreitet, ist es für mich kein Problem. Und so werde ich bald mal anfangen Minirunden um den Hof alleine zu reiten und die dann immer weiter zu vergrößern. Ich habe ja Zeit.
Wie Du siehst kommt es meist anders als man denkt. Im Moment kannst Du nur abwarten. Und wie es dann wird, wenn Du wieder in den Sattel steigst, dass siehst Du erst wenn es soweit ist. Letztendlich findet sich aber immer ein Weg.

sorana Offline

Bundeschampion/ess


Beiträge: 184

10.10.2012 21:28
#24 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Auch von mir erstmal

Mach dich nicht verrückt! sieh erst mal zu das du schnell wieder gesund wirst und dann kannst du weiter schauen!!

Ich bin mit 12 mal in der Reitstunde von einem ganz großen Fuchs(ca 176cm) runtergefallen, nachdem der mit mir "blutigem Anfänger" (1 Jahr Unterricht) ne gefühlte Ewigkeit durch die Halle gekracht ist. Bin ziemlich unsanft an der Bande gelandet aber abgesehen von einem Schock und drei Wochen herrlich geschecktem Rücken alles okay!!hab nur direkt danach den "Fehler" gemacht und hab mich auf mein Lieblingsschulpferd (ein kleines DRP) gesetzt und nicht auf den großen!! Es hat fast 10 Jahre gedauert bis das ich mich freiwillig auf ein großes Pferd dazu noch in Fuchsjacke gesetzt habe! Steh seit dem Crash halt auf die "Kleinen"!
Ich weiß das ist kein Vergleich mit dem was dir und auch den anderen an Unfällen passiert ist, aber trotzdem mach dich nicht so verrückt!!!
Eins nach dem anderen und an erster Stelle steht jetzt erstmal dass du wieder gesund und richtig fit wirst!

Lg

credibility Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.147

11.10.2012 10:10
#25 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Auch wenn es vielleicht voreilig erscheint finde ich es dennoch gut das Du Dich jetzt schon damit beschäftigst, ist psycholgisch vermutlich besser, als mit den überlegungen zu warten bis es soweit ist.

Eine Bekannte von mir, ich glaube sie ist im Sattel geboren worden, hatte einen heftigen Sturz mit Pferd. Unter anderem hat sie sich dabei das Becken gebrochen. ich erinnere mich nicht mehr wie lange sie liegen musste, wie lange die Reha dauerte oder bis sie wieder gehen konnte - aber sobald es wieder ging und sie durfte, hat sie auch schon wieder im Sattel gesessen. Und sicher nicht nur im Schritt, wenn ihr versteht was ich meine :)

Ich wette, sie hat noch bevor sie die erste OP hinter sich hatte, die Tage rückwärts gezählt wann sie wieder reiten darf. Das bewundere ich sehr, ich würde im Ernstfall versuchen mir etwas von ihr ab zu gucken :D Aber ob ich dazu verrückt genug bin? Und ob man seine Angst und Soren in so sportlichen ehrgeiz umwandeln kann?

° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° *

www.riali-t.de

Tara Jambon Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.026

11.10.2012 10:21
#26 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Also ich bin mir ziemlich sicher, dass ich keine Angst habe mich auf Tara zu setzen..Die kenne ich in und auswendig und die wäre nie (ich weiss - sag niemals nie) so panisch reagieren... Kanns nicht erklären aber zu diesem Pferd hab ich so 1000000000000000 Prozent Vertrauen. Bei der erkenn ich schon am der Ohrenspitze, was sie tut. Das hab ich beim Ferdi eben nicht..

Slippy Offline

Showsieger/in


Beiträge: 62

11.10.2012 13:16
#27 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

Als erstes wünsch ich dir gute Besserung....

Dein Abflug liest sich genau wie meiner vor 3 Jahren. Ich bin voll gegen die Bande geknallt. Meine Verletzungen waren lange nicht so schlimm wie deine, zum Glück nix gebrochen, aber heftige Prellungen und Muskelfaserisse.

Am schlimmsten für mich war, dass ich (und auch alle Zuschauer und auch die RL) keine Erklärung für den Ausraster des Pferdes hatten. Erschrocken hat er sich nicht, er ist einfach aus dem lockeren Trab ab wie eine Furie, wild buckelnd kreuz und quer durch die Bahn. Ich hab mich in meinem ganzen langen Reiterleben noch nie so hilflos auf einem Pferd gefühlt, ich konnt gar nix mehr machen.

Ich hatte kein Vertrauen mehr zu ihm. Die erste Reitstunde nach dem Unfall (gleiches Pferd, Halle, RL) habe ich nach 15 Minuten abgebrochen. Wenn Pferd nur gezuckt hat, hab ich mich verkrampft. Dadurch dass ich so verkrampft war, war Pferd auch extrem guckig. Eine Freundin von mir hat dann die Stunde fertig geritten, sie war locker drauf und Pferd ging 1a.

Andere Pferde bin ich weiterhin angstfrei geritten. Mein Problem war ja nicht runterfallen an sich, sondern das Nichtwissen um die Ursache des Ausrasters.

Ich habe dann lange Zeit nur noch andere Pferde geritten, meine Freundin ritt meinen. Er hat sowas nie wieder gemacht. Ich habe viel Bodenarbeit mit ihm gemacht, Roundpen Arbeit, Schrecktraining - also vertrauensbildende Maßnahmen für beide Beteiligte. Ich habe vor allem den Druck von mir genommen, Du musst ihn endlich wieder reiten....

Irgendwann sagte mir mein Bauchgefühl, heute reite ich Slippy und siehe da... draufgesetzt und es funktionierte. Ich war locker, er war locker und das Trauma war besiegt.

Ich hoffe, das macht dir Mut. Es ist nicht schlimm, wenn du jetzt erstmal Angst hast. Reite andere Pferde, denen du vertraust. Mach dir keinen (zeitlichen) Druck. Das wird schon.

Komm jetzt erst mal wieder auf die Beine...

LG Tine

belana Offline

Elite

Beiträge: 401

12.10.2012 23:02
#28 RE: Urlaub mit bitterem Ende Zitat · antworten

mein schlimmster unfall war einen tag vor meinem bronzenem reitabzeichen in der reitschule
ich bin am letzten hindernis des parcours vom höchsten punkt aufs steissbein gekracht und habe das abzeichen mit ach und krach
und riesenkissen geschaft
ich habe mit meinen eigenen pferden kein problem gehabt danach aber in der reitschule kam ich zwei jahre lang nicht über eine bodenstange
gelaufen
meine hirnblockade war extrem ,nicht auszuhalten nicht zu begreifen
also alles dauert und braucht seine zeit
nicht aufgeben und eifach immer weitermachen
l.g.rita

belana

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