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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 699 mal aufgerufen
 Anekdoten & Geschichten rund ums Pferd
Scheckenfreund ( Gast )
Beiträge:

13.12.2005 08:00
Der Tierarztbesuch Zitat · Antworten

Manchmal, da wär‘ ich gerne Tierarzt. Allein, wenn ich mir ausrechne, was ich sparen, wenn ich mein Pferd selber verarzten würde...

Aber das allein ist es nicht. Sobald unser Tierarzt mit seinem Mercedes auf den Hof gefahren kommt (den ich zu großen Teilen mitfinanziert habe), klopfen sich sämtliche Einstellerinnen den Dreck von den Reithosen, rücken die taillierte Reitweste zurecht und vergewissern sich, daß mit der Frisur alles in Ordnung ist.
Mittlerweile ist der Tierarzt bereit, um meinem Pferd den Verband zu wechseln.
Schon ist auch schon die erste Mitreiterin zur Stelle. Völlig selbstlos bietet sie uns ihre Hilfe an. Da spielt es auch keine Rolle, daß man zu dritt nur schwerlich einen Verband anlegen kann.
Mein Tierarzt ist ja ein netter Mann. Mit einem Lächeln auf den Lippen erklärt er ihr, daß wir es auch alleine schaffen.
Bevor wir dazu kommen, die Mullbinden auszupacken, kommt auch schon die nächste Reiterin daher. Ihr Pferd würde so apathisch in der Box stehen, ob er sich das Pferd mal kurz anschauen könnte. Er kann. Ich stehe auf dem Hof, in der einen Hand das Pferd in der anderen die Mullbinden... und warte. „Alles in Ordnung,“ höre ich da. „Vielleicht hat er sich auf der Koppel etwas ausgetobt, aber ansonsten ist Nichts.“
Jetzt kommt er zurück und wir verbinden das Bein neu. Fertig!
Da kommt die Reitbeteiligung der neuen Stute „Liebchen“. Ob er sich die Stute kurz anschauen könnte. Sie hätte sich den Ballen auf der Koppel aufgetreten. Beherzt geht mein Tierarzt mit, denn schließlich hilft er wo er kann.
Er tätschelt „Liebchen“ und ist gerade dabei seine Hand Richtung Ballen zu bewegen. „Liebchen“ quiekt und mit einem gezielten Tritt zaubert sie meinem Tierarzt einen hufeisenförmigen blauen Fleck auf den Oberschenkel. Keiner hat ihn gewarnt, vor dem zickigen „Liebchen“.
Gott sei Dank bin ich kein Tierarzt.

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Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch.
George Bernard Shaw

forsthof-antaris Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.351

14.12.2005 00:34
#2 RE: Der Tierarztbesuch Zitat · Antworten

Und trotzdem wirst Du hier von allen geliebt, ist das nicht schön?
Bussi und Schmatz
Sabine

Scheckenfreund ( Gast )
Beiträge:

14.12.2005 08:45
#3 RE: Der Tierarztbesuch Zitat · Antworten

Wieso trotzdem... . Ich habe ja mit unserem TA gar kein Problem. Wir vestehen uns gut und ein Grinsen ohne Worte reicht oft schon aus...
Rodrigo wiehert im entgegen, wenn er kommt...
Außerdem gehöre ich zu den angenehmen Patientenbesitzern. Ich zahle pünktlich, hole ihn nicht für nix nachts um 12 aus dem Bett (bisher hatte ich immer Recht)! Lasse mir öfter mal was erklären, aber werde eigentlich nie unfreundlich...
Der Traum eines jeden TAs.
LG
Sabrina

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George Bernard Shaw

Scheckenfreund ( Gast )
Beiträge:

14.12.2005 09:34
#4 RE: Der Tierarztbesuch Zitat · Antworten
Das sind übrigens beides Glossen, die ich ursprünglich für die "Pinto" geschrieben hatte. Die sind natürlich nicht bierernst gemeint und ungemein überzogen, aber ein FÜnkchen Wahrheit ist immer dabei...

LG
Sabrina
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George Bernard Shaw

forsthof-antaris Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.351

14.12.2005 13:32
#5 RE: Der Tierarztbesuch Zitat · Antworten

Nä, ich meinte: trotzdem wirst Du geliebt, obwohl Du kein Tierarzt bist und drum brauchst Du Dir nicht mehr zu wünschen einer zu sein.
Aber warum haben wir hier keinen hübschen Tierarzt? Ich müsste mir meinen schöntrinken und für die Stuten kommt Gunilla, an der ist zwar ein Kerl verlorengegangen, aber nä, lass mal.
Abba getzma Schpass ma wech da.
Ich gehöre auch zu der Sorte, die ein schlechtes Gewissen haben, meinen Tierarzt des Nächtens aus dem Bett zu holen und ich entschuldige mich auch immer, wenn eine der Stuten zu vorgerückter Stunde Probleme beim Abfohlen macht, seit er mir vor Jahren erzählte, dass eine unserer Nachbarinnen, eine THP ihn nachts um eins aus den Federn scheuchte, weil ihr Pferd mit dem Kopf wackelte und sie vermutete einen Tumor. Der TA trabte also an und erklärte der verblüfften Besitzerin:" Wenn der einen Tumor hat, hat er in morgen früh auch noch, weil der nicht verloren geht, aber ich geh jetzt wieder ins Bett!" Sie war sehr beleidigt und fuhr tags drauf nach Telgte in die Klinik. Das Pferd hatte keinen Tumor, auch sonst keinen Befund, aber ein paar Tage später besuchte sie mich und der alte Donni nickte mit dem Kopf, als er mich sah und Irco rührte Sahne mit seiner Zunge. Sie sind halt ein verwöhntes und gieriges Volk, meine Hoppels. Aber meine Nachbarin war komplett verblüfft und fragte mich, ob ich deswegen schon mal in der Klinik war. Auf meiner Stirn erschienen drei Fragezeichen und ich fragte sie warum ich das tun sollte. Ja, meinte sie, weil doch das headshaken so viele Ursachen haben könnte und als verantwortungsbewusster Pferdebesitzer müsste ich sowas doch abklären und überhaupt könnte sie es nicht nachvollziehen, dass ich meine Pferde so leiden liesse. Sie hingegen würde auch nicht davor zurückschrecken, den TA um Mitternacht anzurufen, wenn ihr etwas auffällt, das einer Behandlung und Abklärung durch den TA bedarf. Ich fragte sie na klar, ob ihr das nicht peinlich sei, wenn sie den armen Kerl in den Stall zitiert, ohne das Notwendigkeit besteht, denn das Leben des Pferdes war ja nicht bedroht. Aber sie war der Meinung, dass ein Bäcker ja auch weiss, dass für ihn die Nacht schon sehr früh zu Ende ist und ein TA kann schließlich nicht davon ausgehen, dass er immer Punkt 17 Uhr Feierabend hat. Schließlich bezahlt sie ja für seine Dienste und dann muss er sich eben auch zur Verfügung stellen, wenn das Pferd seiner Hilfe bedarf, egal zu welcher Zeit. Das Pferd lebte noch viele Jahre und wurde Im Sommer diesen Jahres wegen fortschreitender Arthrose erlöst und mit dem Kopf gewackelt hat es auch nie mehr. Vielleicht saß ja nur eine Fliege auf dem Öhrchen?

Bussi und Schmatz
Sabine

Dieter, IG-KLDR MV e.V. ( Gast )
Beiträge:

14.12.2005 13:50
#6 RE: Der Tierarztbesuch Zitat · Antworten

[verdächtig]die hätte sich besser selbst mal untersuchen lassen sollen
(auf ihren geisteszustand) hähähäääh....
IG-KLDR Forum:http://60932.homepagemodules.de
diese adresse sollte man sich merken!

Scheckenfreund ( Gast )
Beiträge:

14.12.2005 14:47
#7 RE: Der Tierarztbesuch Zitat · Antworten

Zwei Sachen dazu:
1. Es gab eine Zeit in der ich mich bei meinem TA mit folgendem Satz gemeldet habe, wenn ich anrief: Hallo, Steck hier, Kein Notfall!!
2. Mein TA wurde doch tatsächlich schon mal von einer Patientenbesitzerin an ihrem Geburtstag in den Stallgerufen für einen Notfall. Die Gute fühlte sich etwas alleine und wollte sich an Ihrem Geburtstag Gesellschaft verschaffen. KEIN WITZ!!
@Sabine: Ne schöntrinken ist, wie du siehst bei uns nicht nötig. Das einzige was viele Damen bei der Sache übersehen, ist seine Ehefrau und die beiden Kinder.
LG
Sabrina
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George Bernard Shaw

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