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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 9.150 mal aufgerufen
 PLZ 4
Seiten 1 | 2
Spirit Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.156

19.07.2006 15:37
Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Carsten Nauth
Tel.: 0163-6288452

er kommt aus bochum


.

WOODLAND

forsthof-antaris Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.351

19.07.2006 17:11
#2 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Nützt mir nix, weil ich suche im Raum 49... Osnabrück/ Vechta.

Hat da jemand einen Vorschlag? Am liebsten einen Huforthopäden, der nach Biernat arbeitet.

Ich habe zwar einen THP mit Ausbildung zum HOP gefunden, aber der kommt aus Stemwede und nimmt für die Anfahrt 50 - 70 Euro, fürs auf die Füße kucken je 24.50 und dann noch bei jedem Pferd was drauf - je nach Aufwand. Was soviel bedeutet wie: bei 10 Pferden habe ich pro Pferd Grundkosten von evtl. 30 Euro, ohne daß der Mann die Raspel schwang und der "Normalschmied nimmt 20 Euro pro Pferd und macht die Fohlen sogar gratis, wenn da nur zwei Raspelstriche zu machen sind. Der ist auch suuuuuupernett und zuverlässig und macht einen guten Job, aber mit Rehehufen hat er nicht so sehr die Erfahrung.

Nachdem meine "Hinkerehchen" nun wieder taktrein laufen können und die Hufe sehr schön runterwachsen, möchte ich natürlich alles tun, um den Huf optimal zu behandeln und so habe ich mir das Biernat-Buch gekauft und festgestellt, daß ein Rehehuf schon eine etwas speziellere Bearbeitung braucht. Sehr interessant war auch, daß mein Vor-Vor-Schmied bei Irco immer meinte, die blauen Flecken an der Hufwand kämen vom Anschlagen der Hufe und die Rehe käme von zu gutem Futter. Nun ist Schimmi aber wirklich kein Specki, eher ein ganz Schlanker. Je mehr ich mich nun in dieses Buch einlese, desto bedenklicher finde ich die Aussage des Schmiedes, denn Biernat hält eine Huflederhautentzündung und im weiteren einen Reheschub infolge falscher Hufbearbeitung für wahrscheinlich, denn er schreibt, daß da Hebel aufs Horn wirken, die von der falschen Bearbeitung des Hufes kommen, wenn an der Wand blaue Flecken entstehen ... sollte mir das zu denken geben?

LG
Sabine
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Antoine De Saint-Exupéry

Spirit Offline

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Beiträge: 1.156

19.07.2006 18:00
#3 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

A. Arndt Petristr. 34 49326 Melle-Gesmold 05422 / 3647
Andreas Bienefeld Langwege 2 49413 Dinklage 04443 / 3258
Ludger Döller Döller Damm 31 49429 Visbek 04445 / 2502
Martin Röckener Linnertweg 3 49577 Kettenkamp 05462 / 9367
Hufbeschlag Senger Hamstruperstr.15 49624 Löningen 05432 / 1823... 05432 / 1830
Martin Vortmann Cappelner Str. 36 49661 Cloppenburg 04471 / 86242
Helmut Menke Alt-Hesepertwist 72 49767 Twist 05946 / 720
Egbers Hufbeschlag GmbH Schulstr.8 49828 Georgsdorf 05946 / 720 ... 0171 / 6038992
Hufschmied Prenger Strootdiek 31 49828 Neuenhaus 05941 / 8846 ... 0172 / 5312485

http://www.welt-der-pferde.de/hufschmied.htm#4

.

WOODLAND

forsthof-antaris Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.351

19.07.2006 19:59
#4 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Andreas Bienefeld war unser erster Schmied - top, aber leider immer viel zu wenig Zeit und somit leider auch derzeit kein Thema.

Martin Röckener war lange Zeit unser Schmied - leider hat er Mit seinem Rehebeschlag mehr Schaden als Nutzen gebracht und damit scheidet er für meine "Rehlein" auch aus.

Ludger Döller ist auf Monate ausgebucht, da habe ich schon Anfang des Jahres nachgefragt.

Und dem Rest ist es zu weit - ich hatte da schon geschaut, als ich mich mit unserem alten Schmied im Januar entzweite.

Aber sollte jemand einen Tipp, speziell für einen nach Biernat arbeitenden Huforthopäden haben, den er nach persönlicher Erfahrung empfehlen kann und der in unserer Gegend arbeitet - ich bin für jede Adresse dankbar.

LG
Sabine
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Antoine De Saint-Exupéry

Scheckenfreund ( Gast )
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19.07.2006 22:13
#5 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Ich kann dir leider keinen persönlich empfehlen, aber hier kanst du eine Liste einsehen: http://www.hooforthopaedics.com/mitglied...bezirk=&show=15
http://www.difho.de/register.htm
http://www.besw.de/experten.php

Ja, ich lese das Buch auch gerade. Sehr interessant! Seitdem erklärt mir meine Huforthopäding immer genau was sie macht und ich darf mitarbeiten. Ich muß sagen, dass ich dadurch fast nochmehr lerne als durch das Buch. Es ist doch ziemlich kompliziert geschrieben wie ich finde. Wenn du dich für Hufbearbeitung interessierst kann ich dir die folgenden Seiten empfehlen: http://www.arianereaves.de, http://www.hufklinik.de, http://www.dhgev.de, http://www.difho.de,

VG
Sabrina
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bunte Hubsi Offline

Moderatorin


Beiträge: 1.633

20.07.2006 08:10
#6 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Hi Mädels,
wir hatten doch das Barhufthema schon mal, da bin ich von ausgegangen, Ihr wißt Bescheid.
So hat's bei mir nämlich auch angefangen.....mit dem Biernat Buch.
Denn Lischhildes Hufeisen wurden immer noch orthopädischer und sie lief immer noch beschissener....
Ich hab das Buch meinem damaligen Hufschmid geschenkt und ihn gefragt, was er davon hält, denke aber nicht, daß er's jemals gelesen hat....
Dann habe ich aus der Biernat Liste einen Hufmann gefunden, der gleich um die Ecke wohnt. Der hat einen Ponyhof, so konnten wir an einem schönen Sonntag die Hufe seiner Pferde angucken, denn ich wollte erst mal sehen, wie seine Pferdehufe so aussehen....Da war ich völlig platt. Die Ponys laufen zum Teil stundenlang auf Schotter und Teer und alle barfuß!!!!!!! Nur bei manchen benutzen sie für Tagesritte Hufschuhe.
Also her mit dem Mann......Bei Lisch ist er völlig entsetzt gewesen, sie hatte den ganzen Huf voller roter Flecke....Er meinte daß sich dieses Pferd bestimmt nicht reiten läßt, die müßte ja ohne Ende Schmerzen haben (konnte er nicht wissen, daß das stimmt!) Allerdings die Hufe werden jetzt immer besser, doch sie hat immernoch nicht den großen Bock, geritten zu werden, c'est la vie...
Bei Herrn Sommer konnte er auch auf Anhieb sagen, wo's beim Reiten klemmt, aber ein Springpferd ohne Eisen? Niemals.......er überzeugte mich dann doch, wenigstens für den Winter. Indi läuft jetzt wesentlich besser (zumindest, was die Gänge betrifft, an der Rittigkeit fehlt es noch immer, das bringt mich gerade etwas zur Verzweiflung-aber anderes Thema)
Wir reiten im Gelände volle Kanne auch auf Schotterwegen und man merkt gar nicht, daß da etwas fehlen soll.
Am Anfang, bei der Umstellung hatte ich auch noch Hufschuhe....die verstauben jetzt.
Allerdings hat sich mein Huforthopäde mit dem großen Meister Biernat verkracht. Wer bei dem nämlich auch nur ein bißchen selber denkt, oder eine andere Meinung hat, fliegt.....und meiner hatte sich bei Ariane Reaves was abgeguckt und das für gut befunden.
Wie auch immer, meine Pferde laufen alle barfuß, auch Turniere. Abstriche muß ich nur auf nassem Rasen machen, aber da rutschen die mit den Stollen auch ein bißchen....
Und Ihr glaubt nicht, wie entspannend es ist, bei mir im Moorwald auch mal durch den Matsch zu reiten, ohne den Gedanken ein Eisen zu verlieren.....oder zu wissen, daß auf der Koppel nix passieren kann, wenn die Zicken sich mal kloppen....und wie angenehm es ist, wenn ein Pferd ohne Eisen einem auf die Zehen tritt, da kann man glatt noch lächeln!!
Wohlgemerkt es liegt aber an der Art der Hufbearbeitung, ob das geht, oder nicht....und es ist absolut traurig, daß ausgerechnet fast alle Hufschmiede nicht richtig ausschneiden können.....
Muß dringend in den Stall.....
Chiao Petra

forsthof-antaris Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.351

20.07.2006 10:02
#7 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Sabrina, vielen Dank für die Links. Ich hatte im Januar schon intensiv imm www geforscht und bin auch auf diese Seiten gestossen - damals dachte ich mir schon, ob ich vielleicht eine Marktlücke in unserer Gegend schließen sollte, denn zwischen Münster und Bremen ist kein einziger Huforthopäde oder Biernat-Schüler in den Listen. Klar kommt auch die Huforthopädin von Bokel nach Holdorf - aber die Fahrtkosten für die rund 100 Kilometer Entfernung werden wohl immens sein - wo ja der Mann aus Stemwede, der nicht einmal die halbe Entfernung fährt schon zwischen 50 und 70 Euro nimmt. Natürlich ist mir die Gesundheit meiner Pferde eine Menge wert, aber irgendwo steht das Honorar dieser elitären Leute, die vermutlich wissen, daß sie selten sind wie Trüffel und sich entsprechend bezahlen lassen, in keinem Verhältnis zu dem, was ein Schmied normalerweise für die Barhufbearbeitung nimmt. Ob ich bei 10 Pferden 200 Euro bezahle, oder 500 Euro an den Schmied überweise, das macht aufs Jahr 2000 Euro aus und dafür muß eine alte Frau lange stricken ... Klar habe ich bei einer Anfahrt von 70 Euro und 24.50 für das Nachschauen was gemacht werden muß (wahrscheinlich nimmt er dann nochmal 30 Euro fürs bearbeiten, denn bezüglich dieses Preises hielt er sich bedeckt und meinte, das käme immer darauf an, wieviel Aufwand die Bearbeitung der Hufe macht - nur wenn Kucken schon soviel kostet, wie bei anderen das ausschneiden, was bezahlt man denn dann, wenn der Mann zur Tat schreitet?)erst einmal überlegt, ihm nur Schimmi und Irco zu zeigen. Wenn ich dann 200 Euro investiert habe und der Mann ist doch nicht so supertoll (kann ja auch sein, denn auf der Biernat-Liste steht er nicht und offiziel ist er THP), dann kann ich das noch verschmerzen, denn leider habe ich keine Referenzadressen, wo ich mir die Pferde anschauen kann, denen er die Füße macht.

Wenn ich lese, was Petra dann schreibt, dann muß ich schon überlegen, ob wir wieder Richtung Süden umsiedeln allein der Huforthopäde wäre vermutlich den Aufwand wert.

Oder sind bei Euch die Preise die die Huforthopäden fürs Barhufbearbeiten nehmen auch so hoch?

Nun, jedenfalls scheint es, als seien wir in dieser Gegend ein absolutes Biernat-Niemandsland und wie bereits erwähnt, sind die Schmiede hier sicher nicht schlecht, aber wenn man von Barhufbearbeitung spricht, dann wirkt man schon wie ein Ausserirdischer - einem dieser Herren ein Biernat-Buch in die Hand zu drücken, wäre ein Affront und würde als Beleidigung gewertet. Ich bin schon für weitaus lässlichere Sünden geächtet worden.

Und zu beurteilen, ob ein Schmied gute Arbeit tut oder ob er pfuscht, das überfordert mich wirklich, denn schließlich hole ich einen Spezialisten, damit er das tut, was er kann - sonst könnte ich auch selbst zur Raspel greifen - einen Strasserkurs habe ich auch absolviert. Nur traue ich mich nicht zu beurteilen, ob ein Schmied gut ist oder nicht. Klar, wenn die Pferde dann blaue Flecke an der Hufwand haben (was man ja auch nur feststellt bei hellem Horn), dann fragt man mal schüchtern nach. Aber wenn man dann gleich gefaltet wird, dann hält man lieber den Sabbel und kauft sich ein Buch. Aber wenn da dann auch dtinsteht, daß die Flecke von schlechter Hufbearbeitung kommen und durch die Hebelkräfte sogar Rehe ausgelöst werden kann, wird man unsicher und fragt wieder nach. Danach musste ich dann den Schmied wechseln ... im übrigen hatte ich nach Jahren der Zufriedenheit mit Martin Röckener das Aha-Erlebnis auch erst, als mir in der Pferdeklinik gesagt wurde, daß der Beschlag dem Hufbein eher schadet als nutzt und dem armen Pferd dadurch noch mehr Schmerzen zugefügt werden. Natürlich haben wir an Ort und Stelle umbeschlagen, aber wenn ich dann an den Strasserkurs denke, da wär man als potenzieller Tierquäler geächtet worden, wenn man nur an Hufnägel dachte! Und daß sich schon mancher Biernat-Schüler mit dem Meister entzweite, habe ich auch schon gehört - Meister haben es eben leider so an sich, daß sie meist auch nur eine Meinung gelten lassen - Ihre! Fragt man also Schmied A, wie er den Huf bearbeiten würde, hat Schmied B da garantiert eine andere Meinung dazu und wenn sich dann noch ein Bahrhufpfleger, THP, Tierarzt oder Huforthopäde an der Diskussion beteiligen, dann hast Du am Ende 10 verschiedene Meinungen, aus der man sich eine raussuchen kann. Alleine das radikale Kürzen der Zehe beim Rehepferd oder das Gipsen, damit das Hufbein nicht rotiert, ist so umstritten, daß ich denke, man muß es von Fall zu Fall entscheiden - eine Pauschallösung beim Rehehuf gibt es nicht. Aber triffst Du einen Schmied, der nach Rödder arbeitet, der wird behaupten, ohne Beschlag geht nix und die Zehe muß ab, möglichst freischwebend, damit der schmerzhafte Druck vom Huf genommen wird. Daß eine zusätzlich gepolsterte Sohle das Laufen erleichtert, wenn ein akuter Schub vorhanden ist, scheint mir oder schien mir logisch. Der Strasserjünger wird hingegen jeden Beschlag kategorisch ablehnen und auch die Polster, weil hier die Meinung vertreten wird, daß der Huf nur durchblutet werden kann, wenn die Sohle und der Strahl mit dem Boden Kontakt bekommen und entsprechend dadurch massiert werden. Er wird einem erklären, daß der beschlagene Huf kaum noch durchblutet wird und man das Gegenteil mit einem Rehebeschlag erreicht, als man erreichen will und der Biernatschüler hat sicher auch recht, wenn er sagt, daß eine radikal gekürzte Zehe die Tragverhältnisse des Hufes verändern und die Blättchenschicht beschädigt wird. Sicher kann ich auch sehen, ob ein Pferd zufrieden und schmerzfrei läuft, oder ob es fühlig und klamm geht. Im ersten Fall hat der Schmied sicher gut gearbeitet und im zweiten? Da erklärte man mir dann, daß ein neuer Beschlag halt eine Umstellung wäre und wie ein paar neue Schuhe eingelaufen werden müssen. Mein Einwand, daß ich mir aber auch bequeme Schuhe kaufen kann, von denen ich keine Blasen bekomme, also auch erwarte, daß mein Pferd nicht zwei Tage vorsichtig auftritt, wenn es neu beschlagen wurde oder eben eine Lösung gefunden werden muß, damit das Pferd schmerzfrei laufen kann. Nach solchen Diskussionen muß ich mir dann meistens einen neuen Schmied suchen, weil die Jungs eben nicht kritikfähig sind.

Im Prinzip wird mir nichts anderes übrig bleiben, als einen Hufpflegerlehrgang zu machen, damit ich mitreden kann und Argumente finde, die auch ein "Meister" nicht von der Hand weisen kann, weil sie eben auf Fachwissen beruhen und nicht, wie momentan, auf einem schlechten Gefühl.

Aber wenn ich so darüber nachdenke, wie viele Pferde ich schon beschlagen und berunden ließ und daß da vielleicht auch öfter mal ein Schmied nicht darüber nachgedacht hat, ob es Sinn macht, in die flache Sohle eine Wölbung zu schnitzen oder halt einfach eine Ledersohle drunterbastelte, ohne den Hufmechanismus zu berücksichtigen, dann muß ich vielleicht ein schlechtes Gewissen bekommen ...

LG
Sabine
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Antoine De Saint-Exupéry

Scheckenfreund ( Gast )
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20.07.2006 10:14
#8 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten
@Petra: Tja, da kann ich eigentlich in allen Punkten nur zustimmen. Auch mein Kleiner wurde von Rundeisen direkt auf Barhuf umgestellt. Er lief direkt danach viel besser.
Durch die falsche Hufbearbeitung und den falschen Beschlag sind seine Vorderhufe leider eine mittlere Katastrophe gewesen, aber wir arbeiten dran.
Momentan bekommt er vorne Hufschuhe an, wenn wir ins Gelände gehen auf Schotter und Asphalt. Damit läuft er auch wunderbar.
Auf dem Sandplatz und in der Halle läuft er ohne. Vom -nennen wirs mal Biernatsche Problem- habe ich auch schon gehört. Diese Huforthopäden machen dann eben als Huforthopäden und nicht als "Huforthopäden nach Biernat" weiter.
Also für Roddy ist es ohne Eisen wesentlich angenehmer und wir möchten das auch so beibehalten.
LG
Sabrina


Noch ein paar Adressen: http://www.scola-animilia.de/html/documents/adress-huf.htm


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Scheckenfreund ( Gast )
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20.07.2006 10:29
#9 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Klar, muß immer von Fall zu Fall entscheiden. Jeder kennt sein Pfrd am Besten. Mein Gefühl sagte mir, dass Rody ohne Eisen immer zufriedener lief und ich hatte Recht so wies aussieht.
Tja auch bei uns sind die Huforthopäden und guten Hufpfleger rar gesät. Unsere ist auch nicht grade um die Ecke und durch ihren großen Anfahrtsradius oft ziemlich lange unterwegs - auch Samstags ud Sonntags.
Sie berechnet uns 40,-- für die "normale" Hufpflege. Extra Anfahrt berechnet sie nicht. Sie plant ihre Touren eben durch. Wobei Rodrigo ja schon ein ziemlicher "Problemfall" ist oder war. Es bessert sich.
Was ich an ihr eben besonders schätze ist, dass sie sich unheimlich viel Zeit für mich (und auch jeden Anderen der interessiert ist) nimmt und ich unter ihrer Aufsicht die Raspel und das Hufmesser schwingen darf, damit ich Routine bekomme und zwischen ihren Besuchen auch selber immer wieder rundfeilen kann.
Letzten Samstag haben wir z. B. rund 1 1/2 Stunden mit der Bearbeitung von Rodys Hufen verbracht, dafür bekomme ich langsam eine Ahnung und den Blick wies aussehen müßte.

LG
Sabrina
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bunte Hubsi Offline

Moderatorin


Beiträge: 1.633

21.07.2006 00:41
#10 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Liebe Sabine,
mein Hufimann nimmt pro Pferd 30.-€, egal wie kompliziert die Sache auch ist. Wobei sich das von der Zeit her bei meinen Pferden ausgleicht. Indi hat mittlerweile so gute Hufe, daß es ratz fatz geht und Celinka auch. Bei Lisch kniffelt er immer länger rum und die Fabel hatte kurz vor der Geburt ein Hufgeschwür, da geht es grad auch ein bißchen länger, weil durch das entstandene Loch die Statik nicht mehr gestimmt hat. jetzt ist es wieder fast o.k. und unser süßes Baby macht er umsonst. Und ich war ganz toll stolz, weil er mich gelobt hat, daß sie schon so toll Hufe gibt. Er mußte auch nur ein bißchen raspeln, weil sie zuwenig auf hartem Boden laüft und dadurch zuwenig Abrieb entsteht. Wegegeld sind 5,-€, aber er wohnt auch nur 10km weg.
Übrigens erklärt er mir auch immer genau, was er macht, und zeigt mir immer, wo ich eventuell mal selber mit der Raspel ranmuß. Allerdings kommt er exakt alle 4 Wochen und die Raspelei, bleibt mir meistens erspart. (Ich bin da kein Genie, entweder brauche ich ein Pflaster für die aufgeraspelten Finger, oder die teuren Röckels sind mal wieder ramponiert und an meiner Reithose sieht man auch schon Schliffspuren)
Aber trotzdem würde ich, glaube ich, besser lernen, selber Hand anzulegen, bevor mir nochmal ein Hufschmid zum Ausschneiden drankäme.
Wie man's macht wird auch auf der Seite von Ariane Reaves beschrieben.
Der Unterschied zu Biernat besteht darin, daß sie bei den Mustangs abgeguckt hat, daß die Zehenschwiele dranbleiben muß. Nach B. laufen die Pferde nur auf dem Tragrand, dabei bleiben viele etwas fühlig. Abgesehen von seiner Sturheit ist der Mann aber, was Diagnose und Korrektur betrifft echt Spitze.
Wie auch immer, es ist ein interessantes Thema....und wir als Kunden müssten es eigentlich in der Hand haben, die Hufbearbeiter zum Denken zu zwingen.
Da die meisten Hufeisen aber in den Köpfen der Reiter festgenagelt sind, wird sich so schnell wohl leider nichts ändern.
Bei mir jedenfalls hängen sie nur noch als Glücksbringer im Reiterstübchen....
Petra

forsthof-antaris Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.351

21.07.2006 01:27
#11 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Ja, Ihr Beiden, wie ich schon schrieb, dasProblem liegt wohl darin, daß man oft gar keinen Vergleich hat, ob ein Schmied nun top ist oder Flop - es sei denn, das Pferd läuft nach dem Schmied immer extrem besch...eiden. Aber auch dann wird einem wortreich erklärt, daß das normal sei mit der Fühligkeit ein bis zwei Tage nach dem Schmied.
Aha. Und warum?
Weil sich das Pferd erst wieder umstellen muß!
Aha. Aber kann man den Huf nicht so bearbeiten, daß es für das Pferdkeine so einschneidende Veränderung im Bewegungsablauf ergibt, daß es klamm gehen muß?
Nein, weil man sonst alle vier Wochen einen Termin machen müsste.
Aha. Und warum machen wir das dann nicht?
Weil dafür keine Zeit ist. Basta!

Ende des Gespräches.

Daß man nebenbei noch als Vollidiot angesehen wird, der eh keinen Plan hat und jedwelche Erklärung eh nix bringt, trage ich schon mit Fassung. Allerdings zahle ich natürlich auch für eine Dienstleistung und erwarte, daß man die Arbeit, für die man bezahlt wird, bestmöglich ausführt. Und hier sind sie wieder meine Probleme: Woran erkenne ich den wirklich guten Schmied?

Ich werde mir nun nächste Woche am Dienstag mal diesen THP anschauen, der nebenbei noch Huforthopäde ist. Das ist übrigens auch der mit der Borreliose-Seite, Martin Föhse. http://www.borreliose-beim-pferd.de

Mal kucken, was der so meint. Ich werde ausführlich berichten.

LG
Sabine
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Antoine De Saint-Exupéry

Scheckenfreund ( Gast )
Beiträge:

21.07.2006 06:02
#12 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Also, so wie du das Gespräch mit deinem Schmied beschreibst wäre das allein für mich Grund genug gewesen zu wechseln. Scheint ja nicht besonders erklärungswillig gewesen zu sein.
Das ist ja etwas, was mich extrem stört. Wenn jemand der an meinem Pferd Hand anlegt nicht bereit ist zu erklären, was er da tut und mich als doof abstempelt. Klar bin ich da vielleicht etwas nervig, aber bisher haben alle TÄ, Hufschmiede etc. das geschluckt.
Tja, dass mein Schmied keine so tolle Arbeit geleistet habe ich auch erst hinterher wahrgenomen, als ich den Vergleich hatte und mir meine Hufpflegerin erklärt hat warum Roddys Hufe so aussehen.
Prinzipielle gings mir aber genauso wie dir jetzt. Instinktiv habe ich gewußt, dass irgendetwas anders gemacht werden muß.
Eigentlich hast du dir selbst ja schon die Antwort gegeben, du bist ja nicht zufrieden mit dem was bisher gemacht wurde, oder?
Also versuchs mit diesem Huforthopäden und erzähle dann wies war!

LG
Sabrina
P.S.: Es stehen nicht immer alle ausgebildeten Huforthopäden in den Listen, also hilft unter Umständen auch ein Anruf bei der DHG oder den weiteren Ausbildungsstätten weiter, um Adressen von weitere Huforthopäden zu bekommen.
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forsthof-antaris Offline

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Beiträge: 1.351

08.08.2006 19:13
#13 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

Ich habe sehr lange überlegt, ob ich nun meine Huforthopädenerfahrung hier einstellen kann, ohne eine Klage zu riskieren - darum verzichte ich auf Details, aber ich habe mittlerweile mit Herrn Biernat und zwei seiner Schülerinnen gesprochen und alle Drei waren ziemlich entsetzt. Und zwar nicht nur wegen des Preises, den ich für eine Hufbehandlung bezahlt habe, sondern auch über die Methoden, denn der Mann bearbeitet die Hufe wegen der besseren Verdichtung des Horns mit dem Winkelschkleifer.

Das Horn hat sich leider bei den beiden bearbeiteten Hinterhufen von Irco nicht verdichtet - die Hufe sind beide gerissen und ausgebrochen und zwar bereits 2 Tage, nachdem der Huforthopäde sie bearbeitet hatte. Irco konnte fast nicht mehr aufs Phantom und lahmte hinten stark. Gegen die gleich nach der Behandlung spürbare Pulsation empfahl man mir Traumeel zu spritzen.

Dafür habe ich nun eine Rechnung bekommen, die ich als exorbitant empfinde, denn die Anfahrt wird mit rund 39 Euro berechnet, dazu die Beratung von 24,50 Euro und eine Behandlungsgebühr von 90 Euro für das Raspeln der Hufwände bei einem Rehepferd. Die Briefmarke für die Rechnung wird übrigens auch mit 55 Cent fakturiert - 154 Euro für die Behandlung, die nicht einmal den gewünschten Erfolg brachte, sondern das Gangbild deutlich verschlechterte, empfinde ich als sehr schmerzbefreit.

Ein Anruf bei der DIFHO bestätigte das, denn Herr Biernat meinte, daß üblicher Weise zwischen 30 und 50 Euro berechnet werden und Fahrtkosten können bei Einzelfahrten auch mal anfallen, aber die Beratungsgebühr sei absolut unüblich.

Vor allem, weil ich die Gebühr auch für den Schimmel bezahlen soll, den der Huforthopäde kurz in der Halle laufen sah und dann meinte, er könne die Hufe nur bearbeiten, wenn er die Röntgenbilder und das Blutbild hätte. Zum einen hätte er das vielleicht auch bei unserem Telefonat vor seinem Besuch sagen können, daß er nur mit Hilfe der TA-Befunde arbeiten kann, denn obwohl er aufgrund der fehlenden Sachen keine Beratung geben konnte, berechnete er die 24.50 Euro.

Als Tierheilpraktiker erwartete ich auch einen ganzheitlichen Gedankenansatz. Nur auch der fehlte mir, denn Ganzheitlichkeit bedeutet die Krankheit nicht nur auf die äußerlich erkennbaren Symptome zu reduzieren, sondern auch zum Körper die Seele und den Geist zu heilen, wo die Wurzel der Krankheit liegt. Ich bin zudem davon überzeugt, daß ein krankes Pferd auch oft der Spiegel seines Besitzers ist und ihm Lebensaufgaben anzeigt.

Eine sehr gute THP, mit der ich eng befreundet war, arbeitete immer paralell mit Besitzer und Pferd und so erfuhr ich, daß ich mit meiner permanenten Sorge um meine Pferde jeder Krankheit Tür und Tor öffne. Um es mit den Worten von Dr. Joseph Murphy zu sagen: " Sobald Sie Krankheitserregern und äußeren Ursachen zu große Bedeutung zumessen oder glauben, daß sie von Ihnen unabhängig die Macht habe, Sie zugrunde zu richten, werden sich all Ihre Bekenntnisse zur göttlichen Vollkommenheit und zur Kraft des Lebens als wertlos erweisen. Vielmehr müssen Sie jede Furcht vor allen äußeren Zeichen der Krankheit in sich auslöschen. Sie sind nach außen gekehrte Krankheitssymptome und die Folge bewußter oder unbewußter Fehlhaltungen, Produkte einer zersetzenden Denkweise. Wenn Sie sich diese Überzeugung zu eigen machen, werden Sie in Freiheit leben - ohne Furcht. Sie werden erfüllt vom Vertrauen und vom Glauben an die heilende Kraft Gottes. Wenn es Ihnen gelingt, Ihr Inneres zu wandeln und zu läutern, wird auch Ihr Körper sich wandeln, da der Körper eins ist mit Geist und Seele." (aus "Das Wunder Ihres Geistes)

Mit einfachen Worten bedeutet dies: Wer sich vor Krankheiten fürchtet, wird krank. Wer ohne Sorge und überzeugt von der Göttlichen Kraft ist, der wird nicht krank. Und wer positiv denkt, der stellt sich mental auch positiv ein und muß sich nicht sorgen. Wer aber förmlich darauf wartet, Symptome einer Krankheit zu entdecken, der findet sie auf kurz oder lang.

Vielleicht klingt das nun sehr religiös oder gar bigottisch, aber es sind die Gesetze des Lebens, daß Ängste negative Energien schüren und wenn man nicht an das Positive glaubt, dann kann man es auch nicht erwarten.

Ich hatte schreckliche Angst, meine Fohlen könnten lebensschwach zur Welt kommen und zuwenig Kolostralmilch bekommen - und so geschah es! Beim dritten Fohlen stellte ich mir bewußt vor, daß es gesund und fit ist und die Geburt problemlos von statten geht und obwohl Flora bereits zwei tote Fohlen aufgrund einer bei ihr vorhandenen Wehenschwäche gebar und wir ihr letztjähriges Fohlen mit zwei Mann aus der Stute ziehen mussten, wurde Cora ohne Probleme geboren. Sicherheit gaben mir die vorab verabreichten Homöopathischen Mittel und Bachblüten, die mich ausglichen.

Solange ich mit Sorge und Bauchschmerzen nach meinen Pferdekindern sah, reflektierten sie meine Angst und bekamen alle Krankheiten, vor denen ich mich fürchtete. Und nun arbeite ich bewußt an einer positiven Einstellung und blicke mit Zuversicht und Vertrauen nach vorne. Seit mich ein Hüsterchen nicht mehr verzweifeln läßt, geht es den Fohlen gut.

Um nun auf den Huforthopäden zurückzukommen, der auch THP ist, stellte ich fest, daß er und seine Frau sich permanent bedeutungsvolle Blicke zuwarfen und beim Betrachten der Hufe machten sie sich gegenseitig auf Probleme aufmerksam. So schürten sie bewußt meine Angst und im Prinzip kam mir ihr unheilschwangeres Gerede so vor, als würden sie mir versuchen klar zu machen, daß meine Pferde allesamt dem Tod geweiht wären, wenn sie nicht gleich aktiv würden.

Aber ist es nicht die Aufgabe eines Heilpraktikers zu heilen und das, indem man Mut und Kraft schickt und positive Energien fließen läßt? Hier hingegen gab es erst einmal Destruktives aus vollen Kellen - vermutlich um dann um so mehr zu verdeutlichen, wie erfolgreich die Beiden behandeln, nachdem sie das "vom Tod geweihte, kurz vor dem Ausschuhen und einem Sohlendurchbruch bedrohte Pferd "geheilt" haben. Irco lief jedoch lahmfrei, bis der Huforthopäde mit dem Winkelschleifer zu Gange war und seit dem geht er hinten klamm.

Was ich nun im Bezug auf den Schmied mache, weiß ich wieder einmal nicht, denn ein Huforthopäde nach Biernat ist im Umkreis von 150 Kilometer nicht zu finden und unser "Normalschmied" hat den Ehrgeiz Ico ein Sohlengewölbe in den Huf zu schnitzen, das er nicht hat.

Im Prinzip bin ich nun nicht weiter und denke, daß wir ihm erst einmal die Eisen abnehmen lassen und und ihm Hufschuhe für den Übergang kaufen und bis ich eine Lösung habe, selbst zur Raspel greife und mir das Biernat Buch zur Hilfe nehme.

Nur auf den Schmied zum Eisen abnehmen warte ich auch seit einer Woche ...

LG
Sabine, die vermutlich irgendwann wieder in die Schweiz zieht, weil es da an jeder Ecke einen Huforthopäden gibt
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Antoine De Saint-Exupéry

jeanne Offline

Moderatorin

Beiträge: 1.365

08.08.2006 22:14
#14 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten
Oh man ich würde dir soo gern meinen schicken...

es muß doch einen guten schmied geben bei euch in der ecke??????

Spirit Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.156

09.08.2006 15:40
#15 RE: Hufschmiede PLZ 4.... Zitat · Antworten

@momo

wen hast du denn?
.




WOODLAND



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