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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 1.535 mal aufgerufen
 Fragen und Diskussionsbeiträge zum Thema Gesundheit beim Pferd
sorana Offline

Bundeschampion/ess


Beiträge: 184

20.05.2010 12:51
Bauchfellentzündung Zitat · antworten

wollte mal fragen ob jemand von euch schon mal etwas von einer bauchfellentzündung bei pferden gehört hat???

die alte stute (21) von meiner cousine ist am freitag in die klinik gebracht worden, nachdem sie weder gefressen hat noch aufgestanden ist, mit dem eigentlichen verdacht auf eine kolik!
und heraus kam das sie eine bauchfellentzündung hat!
sie hing dann bis sonntag abend am tropf und bekam starke antibiotika, gestern haben wir sie dann geholt und der ta hat gesagt dass das durch würmer, wurmkuren, streptokokken und durch abzesse außen an der magen oder darmwand kommen kann aber auch durch fremdkörper die risse verursachen bzw durch einen riss!!
jetzt muss sie noch 4 wochen antibiotika bekommen und wenn es dann zurück kommt kann man wahrscheinlich nix mehr machen
habt ihr schon mal sowas im stall gehabt und wie ging das aus, ist operiert worden oder nicht??

KarinMR Offline

Eliteanwärter/in

Beiträge: 260

21.05.2010 09:30
#2 RE: Bauchfellentzündung Zitat · antworten

Der Vater meines bunten Fohlens ist letztes Jahr dem Tod nur ganz, ganz knapp von der Schippe gesprungen.

Er hatte eine Bauchfellentzündung, die erst durch Kolikanzeichen entdeckt wurde (vorher war er ganz wie immer! ist ein Kämpfer!!).
Als man ihn aufmachte, reiten die TÄs erst dazu, ihn nicht mehr aufwachen zu lassen (auch aufgrund der wirtschaftlichen Seite...). Diese feine Haut, die um die Organe drum rum ist, war schon zersetzt, sämtliche Organe sehr deutlich angegriffen und der Darm arbeitete nicht mehr (war aber nicht abgestorben!).
Die Eigentümer entschieden sich dagegen und so gaben die TÄs dem hengst "erstmal drei Tage, dann weiter sehen". Er bekam danach "nochmal 3 Tage" und "nochmal 3 Tage"... so ging es eine ganze Weile lang, denn es wurde nur sehr, sehr langsam besser. Zwischendurch hatte er auch mal einen leichten rückfall, aber sowas ist wohl eben nicht auszuschließen dabei...

Letzten Endes hat er es geschafft! Aber es hat lange gedauert und sicherlich auch Unsummen gekostet (ich kenne ein paar der Zahlen...).

Als Ursache kam man letztlich darauf, dass er sich ein Hämatom am Bauchfell zugezogen hat. Ursache vermutlich: ungünstige Punkte beim Sprung aufs Phantom (er stand auf einer EU-Besamungsstation).
Hierauf gekommen ist man dadurch, weil man eindeutig wußte, dass es von dort ausgegangen ist und weil er auch eine Chiropraktikerin benötigt hatte, die von einem für Phantomhengste typische Verschiebung behandelt hat. Irgendwas muss dort also schief gelaufen sein. Aufgefallen ist es eben erst später...


Wäre der Hengst nicht wirklich so ein Kämpfer gewesen, hätte er es nicht geschafft. Das bestätigen die TÄs ihm auch heute noch. Inzwischen läuft er sogar wieder (schonend eingesetzt) im Sport.

Total toll, dass er es geschafft hat. Die Mediziner hielten es an sich bei ihm (aufgrund der Verfärbungen der Organe etc.) für nicht wirklich möglich...
Er ist halt wirklich ein Kämpfer!!!

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