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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 1.207 mal aufgerufen
 Fragen und Diskussionsbeiträge zum Thema Gesundheit beim Pferd
Sportschecke Offline

Forum-Verdienstkreuz Platin mit Brillianten

Beiträge: 2.296

05.10.2008 10:29
So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Glück und Leid liegen immer nah beisammen. Letzte Woche ein toller Zuchterfolg meines Stutfohlens "Soraya C" (Bundeschampioness Pinto-Hunter-Stutfohlen ZfdP 2008) und ausgelassene Freude, jetzt eine schlimme Diagnose für meinen doch erst 17 Jahre alten Fuchswallach...Dämpfigkeit, Heilung nicht möglich, austherapiert...
Bis vor einem Jahr ging es meinem Tarik noch gut. Eines Nachts hat er (mit 178 cm Widerristhöhe mein größter Vierbeiner und dazu noch mein 1. Pferd, das jetzt seit mehr als 15 Jahren mit mir lebt) sich in seiner Box festgelegen und in den beiden hinteren Fesselbeugen verletzt. Wunden infiziert, heraus kam ein Kampf auf Leben und Tod gegen eine maukeähnliche Erkrankung, immer wieder verschlimmert durch Herbstgrasmilben, Hautpilz, fast ruiniertes Immunsystem und bis zur Fessel offene Hinterbeine. Nach langen Behandlungen, tausenden von Rückschlägen, Tierklinikaufenthalt und endlosen schlaflosen Nächten haben wir es gemeinsam geschafft, dem Tod nochmal von der Schippe zu springen. Wie oft wollte ich schon aufgeben, habe aber trotzdem weiterbehandelt und zunächst gewonnen.
Das angeknackste Immunsystem hat - so weiß ich heute - leider eine weitere, schlimme Krankheit ausgelöst. Dämpfigkeit, ein irreparables Lungenleiden. Mein Tarik fing zunächst an, zu husten. OK, dachte ich - eine Erkältung, die behandelt wurde. Doch es wurde nicht besser. Vor allem nachts bellt er wie ein Schloßhund. Mit einer Kortisonbehandlung gelang uns etwas Linderung, doch jetzt wird es wieder schlimmer. An Belastung oder Reiten ist ohnehin nicht mehr zu denken. Ansonsten ist mein Wallach in einem guten Allgemeinzustand (Gewicht optimal, glänzendes Fell, galoppiert auch noch mit seiner Herde auf der Koppel und will leben). Ich halte ihn mit einer Stute in einer geräumigen Box mit Direktzugang zum Paddock, der 24 h offen ist.
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dieser Krankheit? Was kann ich tun, um meinem Tarik wenigstens noch ein paar schöne Jahre als Pensionär zu ermöglichen?

LG Sportschecke
www.sportschecken.de

ussiarella Offline

Eliteanwärter/in


Beiträge: 205

05.10.2008 11:29
#2 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Hi DU ARME!!!!
Also hast due s schon mal mit inhalieren versucht? Klar keine Gesundung von deinem Tier, kannt aber mal ein Pfedri das wurde jeden Tag eine halbe Stunde in ein selbstgebasteltet inhaliergerät gesteckt ;-)
Also eine Eimer um den Kopf schnallen und mit HAndtüchern abdichten das die Nüstern nur im Eimer ales einatemen und im EImer waren Kleie und chinesische Minztropfen mit kochendem Wasser übergossen udn direkt die Nase rein, am anfang zeihen nur die Dämpfe hoch und wenn es abgekühlt war konnte die Stute dann das fressen, darauf war sie imemr wild drauf und hat sihcauhc nie die Schnauze verbrannt oder so ging gut, hat auch imemr still gehalten udnd danach ging es ihr immer besser....
Hoffe ich konnte dir helfen, trotzdem gute Besserung euch!
LG
ulrike

Shadow-my love,my life,my soul!

Ussiarella 20.4.86-12.6.07
Cindy 21.2.95-19.8.09

Blue Eye's ( gelöscht )
Beiträge:

05.10.2008 17:09
#3 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Uuuiii... Das würde mich auch frusten...
Ich kenne zwei Hottis, wo eine Lungenspühlung
geholfen hatte. Allerdings weis ich nicht,
wie weit die Dämpfigkeit schon zu geschlagen
hatte. Beide wurden geheilt(?)... Das eine
ging zumindest noch Jahre im Westernsport.
Das andere sehe ich ab und an, wenn ich zu
meinen fahre.


lg sille

Trabbi Offline

Staatsprämie


Beiträge: 980

05.10.2008 20:13
#4 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Jo,kannte auch einen Wallach,der nach einer Lungenspülung wieder echt fit war.
Ansonsten ist inhalieren auch eine gute Idee,einigen hilfts.
Und natürlich Heu wässern und Pferd auf Späne stellen,sprich die Umgebung so
staubarm wie möglich halten.
Gruß
Tanja

Stef Offline

Staatsprämie

Beiträge: 622

05.10.2008 23:43
#5 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Mein Wallach war hochgradig stauballergisch. Er stand auf Spänen, bekam nasses Heu (also mindestens 10 Stunden im Wasser liegend) oder Heulage. Seine Box war an einer Seite offen, da habe ich auch immer das Raufutter hingelegt. Und wir habe sie auch zu den anderen Boxen hin abgedichtet, damit da kein Staub rüberwehen konnte. Im Winter ca. 10 Stunden Weidegang, im Sommer 24 Stunden. So hat es gut funktioniert. Als ich ihn bekommen habe (da war er 5 Jahre) war er schon ziemlich angegriffen auf der Lunge, aber mit der entsprechenden Haltung und viel Bewegung wurde er wieder beschwerdefrei. Zumindest solange die Haltung wie beschrieben war.
Ich habe mal irgendwo gelesen, das Leute ihr Pferd zum Inhalieren auf den Pferdehänger gestellt haben. Also Pferd rauf, Klappen zu und heisses Wasser mit ätherischen Ölen reingestellt. Fand ich eine interessante Idee habe es aber nie probiert.
Ansonsten habe ich noch von Erfolgen mit Akupunktur bzw. Laserakupunktur gehört bzw. gesehen.

LG
Stefanie

Angelgangster Offline

Eliteanwärter/in

Beiträge: 213

06.10.2008 07:25
#6 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Ich würde darüber nach denken ihn an die See zu stellen.Wir haben das auch schon gemacht,war super gut die Luft hat ihnen gut getan.Weil wir Renate auf Föhr gut kennen haben wir unsere beiden dahin gestellt.Du kennst sie doch auch ruf sie doch mal an.
Alles gute Anja

Thomas Kranz Offline

ADMIN


Beiträge: 330

06.10.2008 15:50
#7 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Das ist sehr schade und ich bedaure sehr, dass es Deinem Pferd jetzt schlechter geht. Du solltest darauf achten, dass nicht nur die Atemwege selbst, sondern auch das einge Immunsystem stabilisiert wird. Ich kann Dir hier zum Einsatz sogenannter hochwertiger Bioflavonoide raten.

Bioflavonoide findet man vor allem im weißen Anteil des Fruchtfleisches von Zitrusfrüchten, Hagebutten und in der Schale der Aubergine. Der Vorteil: sie sind auch in hoher Dosierung nicht toxisch und haben nach bestätigten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen pharmakologische Wirkung (Linderung allergischer Reaktionen wie Asthma, COB oder Heustauballergie; entzündungshemmend; elastischeres Binde- und Hautgewebe; Verbesserung der Blutzirkulation). Schwefel und Bioflavonoide tragen wesentlich zur Unterstützung einer optimalen Funktion der feinen Lungenhaare bei, deren Aufgabe in der Pferdelunge darin besteht, Schleim nasalwärts zu transportieren.

Bioflavonoide, auch Citrin, Hesparin, Flavone oder Rutin genannt, wurden früher auch unter dem Namen Vitamin P bekannt.

In dem Produkt NHC-Breath Powder wurden hochwertige speziell aufeinander abgestimmte Heilkräuter und Radikalfänger mit hochdosiertem Vitamin C und org. Schwefel vermischt. Neben den bereits genannten Komponenten (nasses Heu, Späne usw.) kann ich Dir das Produkt sehr ans Herz legen.

http://www.natural-horse-care.com/breath...empfigkeit.html

Viele Grüße
Thomas

schaut doch mal vorbei:
http://www.natural-horse-care.com

Uschi Offline

Forum-Verdienstkreuz Silber

Beiträge: 1.643

06.10.2008 17:02
#8 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Hallo Yvonne,
das ist ja echt schlimm! Ich hoffe dem lieben Tarik kann noch irgendwie geholfen werden!
Ich drücke ganz fest die Daumen!
LG Uschi

Sportschecke Offline

Forum-Verdienstkreuz Platin mit Brillianten

Beiträge: 2.296

06.10.2008 22:17
#9 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Danke Euch allen. Ihr macht mir wirklich Mut, jetzt nicht aufzugeben. Ich werde einige der Tips umsetzen und ausprobieren. Zum Glück spielt das Wetter momentan zu Gunsten meines Pferdes mit. Er hustet jetzt seit 3 Tagen etwas weniger. Habe ihn und seine langjährige Koppelfreundin jetzt vollständig auf Offenstall (Boxentür immer offen mit Zugang zum Paddock) umgestellt. Heu und Kraftfutter nur noch naß, täglich leichte Bewegung an der Longe. Oldi - das mit dem Futterergänzungsmittel werde ich auf jeden Fall versuchen. Die schicken sogar auf Wunsch eine "Kostprobe", damit man testen kann, ob das Pferd das Zeug auch mag. Naja, die Besserungsaussichten für meinen alten Freund sind leider eher bescheiden. Aber wir kämpfen gemeinsam weiter, solange er mir zeigt, daß er mitmacht.

LG Sportschecke
www.sportschecken.de

Schnockel Offline

Elite


Beiträge: 401

12.11.2008 13:47
#10 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Hallo!
Also ich stand vor einigen Jahren fast vor dem selben Problem...
Mein Wotan hatte haltungsbedingt (Box und Stall war zu anfangs zu niedrig) ständig Husten. Er wurde regelmäßig vom TA behandelt. Pulver und Spezialfutter waren alltag. Mal war es eine Zeit besser, dann wieder schlimmer. Vor allem in den Wintermontaten, wenn er nachts in der Box stand. Es ging über Jahre. Irgendwann hatte er jedoch Nasenbluten und ich suchte ein klärendes Gespräch mit dem TA.
Er erklärte, mein Pferd sollte nun am besten tägl leicht gearbeitet werden. Natürlich mit steigender Intensität. Ich sollte das bis zum Herbstanfang machen. Somit sollte das Imunsystem fit sein für die Therapie, die meines Erachtens als beste Möglichkeit zu sehen ist!? Zum Herbstanfang sollt er in die Pferdesauna zu Tamme Hanken. Mein Ta hatte bereits einen ähnlichen Fall und das betroffene Pferd wurde dort geheilt!
Ich habe dann auf einem Reiterhof angefangen zu arbeiten und bin täglich 2x mit meinem Pferd ausgeritten. Den ganzen Sommer über. Und ich brauchte NICHT weiterbehandeln, da allein durch die Arbeit die Lungen wieder fit war! Bis heute! Mein Wotan wird nun bald 20 und es geht ihm spitze. Nur in Boxenhaltung kann er nicht stehen, da dort wohl zuviel Heustaub rumschwirrt...
Ich würde an deiner Stelle dein Pferd in Offenstall stellen und evtl wirklich mal mit deinem Tierarzt eine Saunatherapie durchsprechen. Damals hatte ich nachgefragt und die Kosten waren im Rahmen! Das Pferd muss dann allerdings 3 oder 4 Wochen dort stehen.
Von Lungenspülung hatte ich damals auch gehört, aber mein TA riet mir davon ab... Grund weiß ich leider nicht mehr - ist zu lang her.
Wäre jedenfalls n Versuch wert, wenn dein Pferd noch solchen Lebenswillen zeigt..
Viel Glück!!!

Sportschecke Offline

Forum-Verdienstkreuz Platin mit Brillianten

Beiträge: 2.296

12.11.2008 15:13
#11 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Mein Tarik wird jetzt seit etwa 8 Wochen jeden Tag ca. 20 Min. longiert (alle Gangarten). Hustet dabei kaum noch, Schleim wird schön flüssig. Nach der letzten Cortison-Behandlung (Anfall vor 8 Wochen) mußte ich noch keinen Tierarzt wieder holen. Der Husten zeigt sich hin und wieder wetterabhängig. Insgesamt aber seit Umstellung auf Offenstall, tägliches Misten, nasses Heu und regelmäßige Arbeit deutliche Verbesserung. Wir kämfpen weiter.

LG Sportschecke
www.sportschecken.de

Stef Offline

Staatsprämie

Beiträge: 622

12.11.2008 16:09
#12 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Na das sind doch schöne Neuigkeiten. auch weiterhin, ich drücke feste die Daumen!

LG
Stefanie

Miss Scheck ( gelöscht )
Beiträge:

13.11.2008 11:49
#13 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Mein damals schon alt übernommenes Hustenpferd wurde durch konsequente Offenstallhaltung (ohne jedwede Eisntreu) recht schnell hustenfrei.

Ansonsten kann ein guter Akupunkteur mindestens das Immunsystem stabilisieren und wahrscheinlich auch die Dämpfigkeit angehen. Allerdings: Zerstörtes kann nicht wieder geheilt werden, aber Leiden kann gelindert und die Selbstheilungskräfte können aktiviert werden.

Ganz viel Glück!

Mirja

Moni S. Offline

Elite


Beiträge: 386

13.11.2008 12:48
#14 RE: So gekämpft und doch verloren? Zitat · antworten

Schön zu hören (lesen), daß seit 8 Wochen die Situation soweit gut ist und sich bessert. Dann mal kräftig [daumendrück], daß es auch so bleibt. Gerade jetzt, wenn es Herbst und Winter wird...

LG Moni S.

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"Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe"

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