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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 1.152 mal aufgerufen
 Rund um Zucht und Aufzucht
Sportschecke Offline

Forum-Verdienstkreuz Platin mit Brillianten

Beiträge: 2.296

23.01.2014 16:47
Nur noch geprüfte Hengste in die Zucht Zitat · Antworten

Habt Ihr diesen Beitrag hier schon gelesen: http://www.zuechterforum.de/zf/de/news/n...-die-zucht.html Wie ist Eure Meinung dazu?

LG Sportschecke
www.sportschecken.de

van.web Offline

Elite

Beiträge: 362

23.01.2014 17:32
#2 RE: Nur noch geprüfte Hengste in die Zucht Zitat · Antworten

Finde ich richtig, habe mich ja auch (unter anderem) aus genau diesem Grund entschieden, meinen Jungen erst die HLP machen zu lassen, bevor er in den Deckeinsatz kommt. Hätte durchaus schon die eine oder andere Stuten decken können, weil er momentan ja noch ohne HLP im HB I ist, aber ich finde es richtiger, wenn ein Hengst erst eine gewisse Eigenleistung zeigen muss. Das hat er dann mit der HLP zu Genüge getan, so dass man davon ausgehen kann, dass ein leistungsgeprüfter Hengst keine absolute Katastrophe zum reiten ist ist und auch eine gewisse Sportlichkeit an seine Fohlen weiter geben wird.

bunte-pferde.de Offline

Staatsprämie


Beiträge: 694

23.01.2014 21:07
#3 RE: Nur noch geprüfte Hengste in die Zucht Zitat · Antworten

Eine HLP ist absolut kein Vererbungsgarant !! Klar sagt es aus wo der Hengst seine Schwerpunkte hat aber wie viele Leistungsgeprüfte Hengste gibt es von deren Nachkommen man nie etwas gehört hat oder hören wird. Meiner Ansicht nach gehört das System anders, im Ausland funktioniert es auch anders, das AES System zum beispiel gefällt mir sehr gut !! Und den Markt sollten nicht ein paar Wichtigtuer regeln sondern die Kundschaft selbst !!

--------------------------------------------------
Hätten Sie geschwiegen, so hätte man Sie für weise gehalten (Bibeltext)

http://www.gestüt-hahnenhof.de

OLDIE ( Gast )
Beiträge: 0

24.01.2014 00:04
#4 RE: Nur noch geprüfte Hengste in die Zucht Zitat · Antworten

richtig markus, da wird lediglich in der hauptsache ein prestigegehabe mit verfolgt.
über tatsächliche eigenschaften und leistungen kann eine generelle leistungsprüfung nur
bedingt aussagen treffen. zumal nach schablone verfahren wird und diese bei individuen nicht anwendbar ist
wenn es gerecht zugehen soll.
über vererbung sagt eine lp absolut auch nur annähernd nichts aus.
wie kommt es wohl daß es unendlich viele "modehengste" gibt, die schon kurz nach der lp zeigen, daß da
ein mißverhältnis zwischen lp-ergebnis und tatsächlich erkennbar nicht ausreichenden leistungen besteht.
bis dahin existieren allerdings bereits eine vielzahl von nachkommen, die den erwartungen nicht entsprechen.
lp freiwillig ja..sofern züchter oder besitzer sich so entscheiden, eine zwangsmonopolisierung muß man ablehnen.
eine gesetzliche zwangsverordnung zu einer lp existiert nicht. es ist eine sache der züchter und deren verbände, in den jeweiligen zuchtbüchern u. grundsatzbestimmungen dazu festzulegen(ursprungszuchtbücher)ob eine lp verlangt wird oder nicht. ebenso verhält es sich dabei mit der ausstellung von zuchtbescheinigungen oder geburtsurkunden u. den dafür in jewlg. zbo getroffenen festlegungen die gesetzlich geregelt sind, jedoch von jedem verband (gültig jedoch nur innerhalb dieses verbandes)mit höheren anforderungen versehen werden können,nicht müssen.
mit so einer vorschrift,an die sich z.b. nichtmitglieder der fn nicht binden lassen, gibt es keine lösung für daraus resultierende neue probleme.

credibility Offline

Forum-Verdienstkreuz Bronce


Beiträge: 1.147

24.01.2014 10:03
#5 RE: Nur noch geprüfte Hengste in die Zucht Zitat · Antworten

Also ich habe ja nicht so ne Ahnung, aber meine erste Sorge wäre dann, das der Genpool schrumpft.
Kann sein das ich mich irre aber besonders in der Dressurpferdezucht bekomme ich das Gefühl das es da nicht wirklich eine Vielfalt mehr gibt.

° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° * ° *

www.riali-t.de

OLDIE ( Gast )
Beiträge: 0

24.01.2014 14:14
#6 RE: Nur noch geprüfte Hengste in die Zucht Zitat · Antworten

da liegst du völlig richtig, es gibt allerdings noch mehr gewichtige punkte, die
dazu beitragen. ziel ist das absolute monopol in händen der fn bzw. deren angeschl.vereine.
der für die breite angerichtete schaden interessiert die lobbyvertreter, die sowas ausdenken nicht im geringsten.
die rassenvielfalt ist bereits viel kleiner, als zugegeben wird. dementsprechend auch der inzuchtgrad.
das zieht sich ersichtlich durch holsteiner-hannoveraner-trakehner...um nur ein paar zu nennen...
zudem kann ich persönlich nicht nachvollziehen, daß dieses mit tierzuchtgesetz-eu vorschriften usw. in einklang zu bringen ist. auch wenn sich die fn-verbände(die sich damit selbst langfristig schaden) darüber hinwegsetzen, kann nicht übersehen werden, daß es nicht die mehrheit der deutschen verbände ist, es sind nur 26 von annähernd 60, das selbstbestimmungsrecht
der übrigen wird garnicht erst in betracht gezogen.
körungsveranstaltungen und auch leistungsprüfungen in dieser form sind zum "geschäft" geworden...der züchter zahlt schon...
wer das nicht will oder kann soll gefälligst die zucht aufgeben(und somit das monopol stärken)meint man...
alles andere ist "augenwischerei" um den selbstzweck zu rechtfertigen.

zusätzlich bedeutet es eine extreme belastung und gesundheitsschädliche belastung der pferde, da diese dann noch verstärkt
früher als bisher gearbeitet-vorbereitet-ausgebildet sein müssen, das bedeutet nichts anderes, als daß diese tiere bereits im alter von 3 jahren oder (falls früher vorgestellt)diese tortur bereits hinter sich haben müssen, mit der langlebigen gesunderhaltung betroffener pferde ist das kaum zu vereinbaren. eine logische folge ist frühes "verbrauchtsein" allein wegen der bereitschaft zu materiell bedingten beschleunigungsgründen der pferdewirtschaft derart widersprüchlich, daß man nur den kopf schütteln kann.
ob es grundsätzlich zweckmäßig und erforderlich ist , darf bezweifelt sein.
wer als züchter den eingriff in die grundsatzentscheidungsrechte nicht erkennt, muß mit blindheit geschlagen sein.

Nadja Offline

Staatsprämie

Beiträge: 963

27.01.2014 14:42
#7 RE: Nur noch geprüfte Hengste in die Zucht Zitat · Antworten

Das ist doch wieder nur Geldmacherei. Da wird sich noch öfter jemand dagegen entscheiden einen talentierten Hengst vorzustellen. Gerade wenn er nicht das große Geld hat.

Wenn er Qualität hat, kann er als Wallach und Reitpferd auch gut verkauft werden. Der Stress und die Kosten für eine Hengstaufzucht und der Zwang die Tiere sehr früh zu arbeiten (und zu verschleißen) wird ja immer größer. So konnte vorab zumindest schon mal gesehen werden, wie die Vererbung ggf. ist und ob sich das alles lohnt.

Noch mehr 2 jährige, die schon longiert und ggf geritten werden, damit sie ja 3 jährig Prüfung machen könne. Wo bleibt da der Tierschutz?

Wobei bei den Leistungsprüfungen auch so gemauschelt wird, dass die Ergebnisse nicht gerade unbedingt Aussagekräftig sind.

Haben ja einige "gute" Beispiele direkt in der Nähe. Der Hengst macht super rittige, umgängliche, nervenstarke, talentierte und schöne Faohlen, hat selber keine gute Leistungsprüfung gemacht, da es mit dem Reiter einfach nicht passte. War aber anschließend bis S-Springen erfolgreich.

Oder der Ponyhengst, von dem unsere letztjährigen Fohlen sind. Der Hengst ist super umgänglich, menschenbezogen, nervenstark, rittig und brav, rittig, super am Sprung, Ein- und Zweispännig gefahren, bleibt selbst wenn er in der Box neben einer rossigen Stuet steht noch cool. Also alles das, was man sich von einem Kinderpferd wünscht.
Seine Fohlen sind wüchsig, nervenstark, hübsch und sehr umgänglich.
Er hat auch erst dieses Jahr seine HLP gemacht, auch bestanden, wobei er alles brav mit machte und der Kommentar des Ausbilders war: der ist wohl zu brav für eine sehr gute Prüfung. Häää?

Also Profipferde an die Front und in die Zucht!? Nur wer will die dann reiten bei den immer schwächer reitenden Reitern? Und den vielen Autodidakten. Die (über)leben zum Teil nur davon, dass ihre Pferde brav genug sind.

Kein Wunder wenn dann noch mehr einfach vermehrt wird (da billige Produkte - denn Geiz ist ja geil - Pferde für 500 - 1000€ zum:).

 Sprung  



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