Dieses Forum soll allen Pintofreunden eine Möglichkeit bieten, sich zu treffen und auszutauschen.Wir wünschen viel Spaß dabei!
Wir bitten alle User dieses Forums die üblichen Regeln des guten Miteinanders einzuhalten. Ansonsten wird konsequent gelöscht. Über den Button "Beiträge der letzten Tage" erhalten sie eine Übersicht der aktuellen Beiträge. Als Gast haben Sie nur verminderte Leserechte. Melden Sie sich daher an und vervollständigen Sie unbedingt ihr Profil. Erst dann können Sie an Diskussionen teilhaben, lesen und beachten Sie unsere Info + Regeln zum Forum ,dort wird auch Ihre Gruppenzuordnung nebst Rechten erklärt.
Ich war gestern 2-tägige Exkursion in Ungarn bei wichtige Gestüte. Leider habe ich kein Hinweis für mein Pferd gefunden. Meine Stallbesitzerin hat unser ältere Pferdespeziälitat nachgefragt. Er hat gleich ein Hinweis gesagt.
Mein Pferd kommt aus polnische Gestüt und ist er ein Wielkopolski.
Rassebeschreibung:
Das Wielkopolski-Pferd, eine der bedeutendsten Warmblutrassen Polens, ist ein gesundes Sportpferd und ebenso wie sein naher Verwandter, der Trakehner, ist es ein Warmblüter mit besten Anlagen als Vielseitigkeitspferd. Dennoch fehlt ihm die Anerkennung, die es eigentlich verdient hätte. Das mag daran liegen, daß die polnischen Züchter nicht mit den Verkauf- und Marketingmethoden der Züchter in Mittel- und Westeuropa mithalten können. Was ihre Zuchtprodukte und ihr züchterisches Geschick angeht, so sind die Polen den Züchtern im übrigen Europa ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen.
Wie die Ungarn besitzen auch die Polen eine Pferdezuchttradition wie sonst keine andere Nation in Europa. Ebenso wie die Ungarn favorisierten sie den Araber oder Pferde im arabischen Typ für ihre berühmte leichten Kavallerie, und mit angeborenem züchterischem Instinkt setzten sie Araber als Veredler ihrer bodenständigen Pferde ein. Die meisten polnischen Pferde sind auf irgendeine Weise vom Araber geprägt. Man kann sogar fast sagen, daß es in Polen zur guten Sitte gehört, Araber oder Pferde dieses Typs zu züchten. Der Wielkopolski bildet keine Ausnahme, und wenn es sich auch nicht um einen Araber handelt, so ist es in Polen unvermeidlich, daß er deutlich vom Araber geprägt ist und dessen gesunde Konstitution besitzt. Die vom polnischen Adel gegründeten Araber-Gestüte waren in ganz Europa berühmte für ihre besonderen Pferde erlesener Qualität. Prinz Sanguszko war 1803 der erste, der Pferde importierte, indem er eine Gesandtschaft in den Orient schickte, um dort Pferde für sein Gestüt in Slawuta zu erwerben. Sein Nachfolger, Graf Potocki, gründete später das berühmte Gestüt Antoniny. Potocki, ein ausgezeichneter Pferdekenner und begnadeter Züchter, schuf bemerkenswerte Araberlinien, aber auch Tigerschecken und bunte Pferde, die alle von ihrer Erscheinung her dem Araber ähnelten und dessen typische Gänge besaßen.
Der Wielkopolski stammt ab von den Warmblutpferden aus Posen und Masuren, die arabisch geprägt waren und heute offiziell ausgestorben sind. Das posener Pferd, ein Pferd mit zwei Einsatzschwerpunkten, wurde auf den Gestüten Posadowo, Racot und Gogolewo gezüchtet und war im 19. Jahrhundert gut etabliert. Es war ein mittelschweres bis schweres Pferd auf der Basis des harten Konik-Ponys, das vom Tarpan abstammte. Das Pferd führte Araber- und Vollblut sowie Hannoveraner und ostpreußisches Trakehnerblut. Es wurde bei der Bearbeitung der mittelguten Böden in der Gegend als an landwirtschaftliches Arbeitspferd eingesetzt, aber es war ein gutes Reitpferd. Das Masurische Pferd wurde in der Region Masuren gezüchtet, hauptsächlich auf Gestüt Liski, einem ehemaligen großen Remontendepot, und auf den Staatsgestüten. Hengststationen gab es auf Starogad, Kwidzyn und Gniezno. Der Masure war in jeder Beziehung ein Trakehner Pferd, mit allem was dazu gehört, d.h. auch dem Araber- und dem Vollblutanteil. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand die Rasse aus umherirrenden Tieren, die anhand des Elchschaufelbrandes als Trakehner identifiziert und von den polnischen Behörden eingesammelt wurden. Das Wielkopolski-Pferd war eine Kombination aus diesen beiden Rassen. Rückkreuzungen wurden mit Vollblütern, Arabern und Anglo-Arabern vorgenommen, bis ein einheitlicher Typ erreicht war. Es ist ein großes qualitätsvolles Pferd, das hauptsächlich in Mittel- und Westpolen gezogen wird. Das hübsche, wohlproportionierte Pferd geht ganz im natürlichen Gleichgewicht und ist für seine guten Gänge bekannt. Es hat einen langen, flüssigen Schritt, Trab ist gerade und flach, der Galopp ist sehr raumgreifend, was bei Warmblütern nicht immer der Fall ist. Es hat eine Größe von etwa 1,68 m, und es kommen alle Grundfarben vor. Das Wielkopolski geht im Geschirr und unter dem Sattel und ist genügsam und anspruchslos. Der schwerere Typ ist sehr gängig, stark und umgänglich. Diese Pferde können jede Arbeit in der Landwirtschaft verrichten, wo zwar noch Pferdekraft eingesetzt wird, aber kein Kaltblüter erforderlich ist. Heutzutage liegt die Betonung auf einem leichteren Sportlertyp von Pferd, das den Anforderungen in dem modernen Tuniersportdisziplienen genügt, ohne das umgängliche Wesen oder die gesunde, körperliche Verfassung zu vernachlässigen. Aufgrund des hohen Vollblutanteil ist der Wielkopolski ein ausgezeichneten Springpferd mit der Schnelligkeit, dem mentalen Stehvermögen und Mut für den Vielseitigkeitssport. Nach wie vor ist er gut geeignet als leichtes Arbeitspferd
Es gibt übrigens auch die Rasse Malopolski in Polen, in der auch bunte Vertreter zu finden sind. Es müßte dort sogar einen bunten Deckhengst geben.
LG Sabrina _______________________________________________________ Das mir das Pferd das Liebste sei, sagst du o Mensch sei Sünde? Das Pferd blieb mir im Sturme treu der Mensch nicht mal im Winde. Unbekannt
dieses Zuchtbuch wurde durch das polnische Ministerium 1962/63 geschaffen. Es entstand aus der Zusammenlegung der Rassen : Masurenpferde+(westpreussen)Posenerpferde+ (Trakehner)Ostpreußenpferde,Hannoveraner,Halblutaraber,Vollblutaraber und engl.Vollblut.
Das ursprüngliche Posener-Zuchtbuch (Provinz Posen= heute Wielkopolska), bestand aus den Rassen : Pommersche+Masurische+Hannoversche+Trakehner+arabisches+englisches Halb+ Vollblut= POSENER
ORIGINAL-TEXT in polnisch(Trakehner_VerbandPolen)XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Ze wzgledu na wyrównanie poglowia koni poznanskich(posener pferde) i mazurskich (masurische) Ministerstwo Rolnictwa w rozporzadzeniu z 27.12.1962 roku (Dz.U. Nr 6/63 poz.38) powolalo do zycia Ksiege Stadna Koni Wielkopolskich (Kwlkp)(wielkopolska pferde). "W ksiedze tej ujete sa konie rasy wielkopolskiej(pferderasse wielkopolska), które pochodzac od koni miejscowych, wskutek krzyzówek w IX i XX wieku maja przodków z krwia koni trakenskich, (trakehner pferde)wschodnio-pruskich(ostpreußische), hanowerskich (hannoversche) oraz pochodnych tych ras".Tyle ze wstepu do tomu I-ego. W tej sytuacji wszystkie konie trakenskie i wschodniopruskie umieszczono w Kwlkp wielkopolskim cz. 2 - klacze w 1966. Tak wiec kazdy kon trakenski schodniopruskii w stal sie koniem, ale nie kazdy wielkopolski moze byc trakenskim. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Der Ursprung des heutigen Kleinen Deutschen Reitpferdes, liegt somit eindeutig in Westpreußen,(Ostpreussen war eigenständiges Land) als Teil des ehemaligen Landes Preußen,das erst mit der Schaffung der BRD, 1947, erlosch. Die Gründerstute Horpyna ,stammt aus POSENER-Trakehnerzucht.(Großmutter=POSENER) (POSENER->OSTPREUSSISCHE->KWIELKOPOLSKA->TRAKEHNER=>KLEINES DEUTSCHES REITPFERD )
Die Ursprungsdarstellung der FN-Verbände u. deren Herkunftsbezeichnung : Deutschland , ist somit nachvollziehbar belegt, als falsch einzustufen. Der Ursprung ist eindeutig WESTPREUSSEN.
hi als ich ein pferd gesucht habe,war ein wiekopolski wallach im engeren kreis er war super zu reiten,etwas stur (aber sowas mag ich ) leider viel er durch die ankaufsuntersuchung
Wielkopolski´s finden sich auch in der Abstammung meiner Hotti´s.
Hier mal ganz schlau sein will:
Das Wort "srokata" (srokaty) bedeutet "gescheckt" und wird oft als "sr." abgekürzt. z.B. "gniada srokata" (gn.sr.) = braun gescheckt. ogier = Hengst klacz = Stute tarant = Tigerschecke
ich habe kürzlich eine Stute geschnappt deren Vater als Rasse KWPN ( ist Holland soweit ich weiß ) angegeben ist und die Mutter WLKP. Da sie einen polnischen Paß hat, gehe ich dann recht in der Annahme, daß sie ein Wielkopolski ist?
wenn die gekaufte stute einen polnischen paß hat, steht auch die rasse drin.
müßte dann sein: Raza:Kwlkp, (koni wielkopolski)
unabhängig von der Mutter. wenn das im paß so wie beschrieben steht,ist sie polnisches warmblut, die scheckung ergibt sich dann aus der abstammung, dies kann vom trakehner bis tschechische schecken usw. alles sein.
die von sylle unten genannten abkürzungen sollten im pedigree dann auftreten.
...nu na ja, mein Polnisch ist a bisserl eingerostet Hab nochmal nachgelesen: Bei der Stute steht Rasa: polski kon szlachetny ( polkrwi ), beim Vater KWPN, bei der Mutter wlkp. ( das mit den Strichelchen hat nicht geklappt )
Grundgütiger!!! Muß ich davon jetzt ne Übersetzung anfertigen lassen bevor ich das zur FN schicke?
Das ist die Zuchtrichtung mit ausländischen Lienien, es ist auch viel Vollblutanteil darin zu finden. Wenn Du mir ein Bild vom Pass mailst kann ich Dir sagen was für Rassen drin sind. Auf Seite 3 (Nummer steht Rechts unten)ist auch der Züchter verzeichnet.
-------------------------------------------------- Hätten Sie geschwiegen, so hätte man Sie für weise gehalten (Bibeltext)
Normal sind die beim Polnischen Zuchtverband sehr nett und machen das auf Anfrage, aber im Regelfall wenn das Pferd nicht zu alt ist hat es ja schon einen EU-Pass.
-------------------------------------------------- Hätten Sie geschwiegen, so hätte man Sie für weise gehalten (Bibeltext)